Weckruf für Luzerner Elite

"Ein Elefant im Raum": Fragen und Antworten zum letzten „Tatort“ aus Luzern

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Unter Beobachtung: Zusammen mit seiner Mitarbeiterin (Linda Gunst) sieht Medienportal-Inhaber Frédéric Roux (Fabian Krüger, Mitte) Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) genau auf die Finger. 

Der letzte "Tatort" für die Luzerne Komissare Liz Ritschard  und Reto Flückiger trägt den Titel "Ein Elefant im Raum". Wir erklären worum es darin geht und ob er sehenswert ist. 

Es ist der letzte Schweizer „Tatort“ aus Luzern. Mit der Folge „Ein Elefant im Raum“ von Tom Gerber verabschieden sich die Kommissare Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) nach acht Jahren und 17 Fällen von der Krimireihe. 

Der Schweizer „Tatort“ kommt ab kommendem Herbst aus Zürich, dann spielen Carol Schuler und Anna Pieri Zuercher die Ermittler.

Worum geht es im letzten Fall aus Luzern?

Der „Tatort“ beginnt mit einem Jahresempfang auf dem Vierwaldstättersee. Die Politik- und Wirtschaftselite hat sich auf einem Schiff versammelt, auch Flückiger ist als Begleitung seiner Freundin mit an Bord. 

Als Kommunalpolitiker Bernhard Ineichen (Martin Hug) zu einer kritischen Rede gegen die anwesenden Wirtschafts- und Politikgrößen ansetzt, wird er herausgeworfen. Kurz darauf feuert ein Unbekannter mehrmals mit einer Signalpistole in den Speisesaal und verriegelt die Türen. 

Für den Schiffskapitän endet der Anschlag tödlich. Zunächst wird Ineichen verdächtigt, da er seit dem Vorfall verschwunden ist. Als wenig später seine Leiche gefunden wird, müssen sich die Ermittler auf der Suche nach dem Täter mit dem Betreiber des alternativen Medienportals „Veritas-News“ Frédéric Roux (Fabian Krüger) auseinandersetzen. 

Rouxs Ziel ist vermeintlich die Aufklärung politisch-ökonomischer Verschwörungen, mit denen er den Ermittlern stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

Welchen Schwierigkeiten müssen sich die Ermittler stellen?

Auf ihrer Jagd nach dem Täter werden Ritschard und Flückiger selbst zu Gejagten von Roux, der sie der Polizeigewalt beschuldigt und versucht, vermeintliche Fehltritte besonders von Flückiger zu entlarven.

Wie sehenswert ist dieser „Tatort“?

Die Grundidee ist interessant und durchaus sehenswert. Allerdings hapert es an der Umsetzung, weswegen die Handlung und die Figuren oft in platte Klischees abdriften. Die Qualität lässt zu wünschen übrig.

Erstausstrahlung am Sonntag, 27.10.2019, um 20.15 Uhr in der ARD.

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