Tatort-Kritik: Dicke Luft in Leipzig

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HNA-Redakteur Mark-Christian von Busse über den jüngsten Tatort: "Dicke Luft in Leipzig: Martin Wuttke schlug sich als Hauptkommissar Andreas Keppler dermaßen missgelaunt durch den gestrigen Fall „Rendezvous mit dem Tod“, dass seine Ex-Frau und Kollegin Eva Saalfeld (Simone Thomalla) auf stur schaltete.

Wunderbar, wie sie den unverschämten Keppler nach einem blöden Spruch unversehens im Wald stehen ließ und beide fortan nebeneinanderher ermittelten. Auch die Wiesbadener Polizisten sind zu beglückwünschen, dass ihnen der wortkarge Griesgram Keppler als Kommissariatsleiter erspart bleibt - der Leipziger Ermittler verzichtete, am Ende etwas zu plötzlich, auf den Wechsel nach Hessen.

„Tatort“-Fans dürften seinen Verbleib auf dem Bildschirm befürworten - wie Kollegin Saalfeld letztlich auch. Ihre bereits zehnte gemeinsame Folge (Buch: Clemens Schönborn, Meike Hauck, Regie: Buddy Giovinazzo) um die Gefahren von Internet-Partnerbörsen hatte grausame Szenen von den Tatorten des Serienmörder-Pärchens und bot großartige Schauspielkunst: dank André M. Hennicke, Franziska Walser sowie Renate Krößner und Nadeshda Brennicke als zwei enttäuschte Geliebte.

Und bei der Reibung der beiden Kommissare in ihren parallelen Ermittlungen flogen die Funken." vbs@hna.de

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