Lara Sasse über den Dortmunder "Tatort" 

Dortmunder Tatort-Kritik: "Doppelt spannend"

Spannend war der dritte Dortmunder "Tatort: Eine andere Welt" (Regie: Andreas Herzog), weil nicht nur ein, sondern zwei Täter gefunden werden mussten: ein Vergewaltiger und ein Mörder. Das war nicht gleich klar.

Auch der lang zurückliegende Tod der Familie von Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) gab weiterhin Rätsel auf. Ein geschicktes Element im Drehbuch von Jürgen Werner. Denn die einzelnen Folgen sind so miteinander verbunden. Die Frage bleibt: Wurden Frau und Tochter ermordet? Man will beim nächsten Mal allein schon deshalb wieder einschalten. Ein Cliffhanger, wie man ihn aus Soaps kennt, aber nicht aus dem "Tatort". Zu weit ging allerdings die Verknüpfung zwischen den Ermittlern und der Familie des Mordopfers Nina, die ein Doppelleben führte und ihre Familie aus dem Problembezirk von ihren Oberschicht-Freunden trennte. Faber verbündete sich mit Ninas Vater (Markus John) er zeigte ihm Fotos von seiner toten Familie und schloss ihn als Mörder aus. Das wirkte arg konstruiert, denn auch zwischen Ermittlerin Nora Dalay (Aylin Tezel) und Mordopfer Nadine (Antonia Lingemann) gab es Parallelen: Beide wollten ihr Leben mit ihren Familien von ihren neuen Freunden trennen.

sas@hna.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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