Tatort-Kritik: "Ein lustiges Hin und Her"

"Am Ende war es also der Pressesprecher. Stefan Cantz und Jan Hinter, die Autoren des am 11. März ausgestrahlten Münsteraner „Tatort“, führten Zuschauer und Ermittler bis kurz vor Schluss an der Nase herum." Jörgen Camrath über den Münsteraner „Tatort“:

"Dabei hatte in „Hinkebein“ – wenn auch etwas verzögert – eigentlich alles wie immer begonnen: mit einem Todesfall. Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan-Josef Liefers) bekommt überraschend Besuch. Katja Braun (Tanja Schleiff) war früher bei der Polizei.

Die beiden hatten eine Liaison. Sie bittet Boerne um ein wenig Geld – „der alten Zeiten wegen“. Wenig später wird sie fast nackt auf der Straße gefunden – tot nach Herzversagen. War es Mord? Was wollte die Tochter kurz vor dem Tod bei ihrer Mutter? Welche Rolle spielte der Ex-Mann? Regisseur Manfred Stelzer warf eine Frage nach der anderen auf, ließ sich und Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) aber genüsslich viel Zeit für die Antworten.

Ein munteres Hin und Her, bei dem das Duo Prahl-Liefers erneut brillieren durfte. Höhepunkt war zweifelsfrei die Szene, in der Prahl nur mit Unterhose und St.-Pauli-T-Shirt bekleidet durch die Nacht rannte."

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