Belinda Helm über den Tatort aus Leipzig

Tatort-Kritik: Ein Hauch von Anatomie

Klassische Inszenierung mit einem soliden Anteil an Spannung und einem Hauch des Kino-Hits „Anatomie“: Der Mordfall im Leipziger Tatort „Heimwärts“ (Drehbuch: Heike Rübbert) war eigentlich nur Beiwerk.

Im Mittelpunkt der Geschichte standen soziale Themen wie Altenpflege und häusliche Gewalt. Dramen, die sich vermutlich innerhalb vieler Familien abspielen, die mit der Pflege von Familienangehörigen überfordert sind.

Die Hauptdarsteller Simone Thomalla (Eva Saalfeld), Kollege Martin Wuttke (Andreas Keppler) sowie Joachim Tomachsewsky als demenzkranker Karl Holst überzeugten mit glaubwürdigen Spiel, machten den eigentlich eher durchschnittlichen Tatort von Regisseur Johannes Griesner doch zu einem spannenden Fernsehabend.

Denn spätestens als Kommissarin Saalfeld unfreiwillig eine Nacht allein im Leichenkühlhaus der Rechtsmedizin verbringen musste, stellten sich dem Zuschauer zumindest ein paar Nackenhaare auf. Einzig die Frotzeleien der Ex-Eheleute Saalfeld und Wuttke kamen diesmal zu kurz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.