Tatort-Kritik: Kölner Krimi ohne Mätzchen

HNA-Redakteur Matthias Lohr über den Kölner „Tatort“: Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) zählen auch deshalb zu den beliebtesten "Tatort"-Ermittlern, weil sie keine Mätzchen nötig haben.

In Köln wird mit gesundem Menschenverstand ermittelt, hin und wieder ein lockerer Spruch rausgehauen und am Ende Currywurst gegessen. Das war auch in der Folge „Keine Polizei“ nicht anders.

egisseur Kaspar Heidelbach erzählte die eigentlich simple Entführungsgeschichte ganz konventionell, aber bis zum Ende spannend – so wie es sich für einen Kölner „Tatort“ gehört, der die Currywurst unter den Sonntagabendkrimis ist.

Diesmal standen nicht die Täter, sondern die Opfer im Mittelpunkt. „Meinen Mann gibt’s nicht mehr“, sagte die Kasseler Schauspielerin Katharina Wackernagel als Frau eines Handwerkers, der eine Entführung überlebt hatte, aber daran zerbrochen war.

Drehbuchautor Norbert Ehry hat sich mit vielen Entführungsfällen beschäftigt, um einen fiktiven Plot authentisch zu erzählen. Dass die Opfer am Ende auch die Täter waren, das wirkte allerdings so, als wäre die Currywurst etwas zu scharf gewürzt gewesen.

E-Mail an den Autor: mal@hna.de

Ermittlerteams der Tatort-Krimis

Die Ermittler-Teams beim Tatort

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