Viel Beifall beim Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ bei E.on Mitte

Technisch fit und überzeugend

Klavierspiel zu vier Händen: Friederike Holzer (links) und Katharina Sitzler beim Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“. Foto: Fischer

Kassel. Reges Interesse des Publikums herrschte auch in diesem Jahr wieder. In der übervollen Halle der Eon Mitte war man gespannt, wer es denn nun geschafft hatte, sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ zu qualifizieren. Wer hatte vor den Augen und Ohren der Jury bestehen können?

Eon-Vorstandmitglied Georg von Meibom und Kulturamtsleiterin Dorothée Rhiemeier wiesen in ihren Grußworten auf die fundamentale Bedeutung für das Musikleben dieses seit den 60er-Jahren bestehenden Wettbewerbs hin.

Rolf Herbertz, der sich seit Jahren unermüdlich für „Jugend musiziert“ einsetzt, gab zu bedenken, was dieser Wettbewerb auch ist: Talente werden erkannt und gefördert, aber letztendlich ist er auch eine Art „Castingshow“ auf höherer Ebene. So manch einer muss die herbe Enttäuschung einstecken, dass es nun doch nicht oder noch nicht gereicht hat.

Vom hohen Niveau des nordhessischen Regionalwettbewerbs war man überzeugt, so Herbertz in seiner Ansprache. Das Preisträgerkonzert präsentierte nun auch einige schöne Talente, ob diese sich aber im überregionalen Vergleich behaupten können, bleibt abzuwarten.

Technisch weitgehend fit zeigten sich alle 14 Preisträger mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, musikalisch überzeugten nur einige. Im Bereich Violine und Klavier, bei dem weiter keine ersten Preise vergeben wurden, war es die Jüngste aus der Altersklasse 1 (Anastasia Bomert mit Begleiter Leon Wenzel), der man bereits jetzt eine sehr gute Zukunft voraussagen möchte.

Musikalisch ansprechend war auch die Ensembleleistung von Jonas Matt und Ole Sörensen mit Mandoline und Gitarre. Und bei den Blockflöten waren es Anna Katharina Marx und Hanna Langhardt, die mit zeitgenössischen Werken von Agnes Dorwarth und Isang Yun Hervorragendes boten.

Anspruchsvolle Stücke und musikalische Ausführung waren im Bereich Gitarre von Felix Ahlborn und bei der Oboe von Lennart Höger zu hören. Anspornender Beifall des Publikums für alle Teilnehmer bei der Urkundenverleihung.

Von Christiana Nobach

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