Pro-Sieben-Show kehrt zurück

Diese  fünf Dinge wünschen wir uns für die zweiten Staffel von "The Masked Singer"

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"The Masked Singer"-Sieger Max Mutzke.

Im großen Finale von "The Masked Singer" wurde verkündet, dass es eine zweite Staffel der ProSieben-Show geben wird. Fünf Dinge, die wir uns dafür wünschen.

Beim großen Finale von „The Masked Singer“ wurden mit Bülent Ceylan, Susi Kentikian, Daniel Aminati, Gil Ofarim und dem Sieger Max Mutzke nicht nur die Stars enthüllt, die unter den verbliebenen Masken Kudu, Monster, Engel, Grashüpfer und Astronaut steckten, es wurde auch verkündet, dass es eine zweite Staffel des Quotenhits von Pro Sieben (Finale: 4,34 Mio. Zuschauer) geben wird. 

Fünf Dinge, die wir uns für die nächsten Folgen der überraschend aufwendig ausgestatteten Rate-Gesangssendung wünschen:

Eine humorvolle Jury

Moderatorin Ruth Moschner, Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes und Popsänger Max Giesinger redeten und rätselten und redeten und rätselten eher spaßbefreit darüber, wer hinter den Masken stecken könnte. Über ihre Witze lachten meist nur sie. 

Oft wirkten ihre Kommentare verkrampft, bemüht bis unbeholfen. Eine Fach-Jury mit mehr Humor und weniger Selbstdarsteller-Drang wäre toll. Moderator Matthias Opdenhövel hat phasenweise gezeigt, wie es besser geht.

Mehr Sänger und Stars

Natürlich hat es auch einen Unterhaltungswert, wenn ein niedliches rosa Monster (Boxerin Susi Kentikian) schräg singt, darauf sollte nicht verzichtet werden. Aber: Selbst Profis wie Max Mutzke (Astronaut), Gil Ofarim (Grashüpfer) hatten es hörbar schwer, unter ihren Kostümen zu singen. 

Auch Bülent Ceylan war dabei.

Mit Ex-No-Angels-Star Lucy Diakovska flog sogar in der ersten Runde eine Sängerin raus. Deshalb: Wo Sänger draufsteht, sollten Sänger drunterstecken – das kann ein (auch in seinen Shows) Metal-Songs singender Comedian wie Ceylan sein. Die Sendung heißt ja nicht „The Masked Performer“. 

Unser Live-Ticker zum Finale: „The Masked Singer“-Finale: Gewinner steht fest - Alle Enthüllungen der Promis

Auch eine größere A-bis-B-Promi-Dichte wäre toll. Wer hätte eingeschaltet, wenn mit Susan Sidoropoulus (Schmetterling), Aminati und Ofarim geworben worden wäre? Stefanie Hertel (Panther) und Heinz Hoenig (Kakadu) sorgten für mehr Überraschungseffekte.

Motiviertere Gäste

Ursache dieses Wunsches ist nicht etwa der Auftritt von Popsänger Adel Tawil, der die Jury im vierstündigen Finale verstärkte. Er war motiviert und rätselte munter mit. Und konnte mit dem Tipp, dass Dr. Eckart von Hirschhausen unter einem der Kostüme stecken könnte, einen echten Lacher verbuchen – anders als andere Gast-Promis. Die Sänger Rea Garvey und auch Sasha wirkten wie zu der Show strafversetzt.

Weniger Sendezeit

Vier Stunden dauerte das Finale. Erst nach über 90 Minuten wurde das erste Geheimnis gelüftet. Was die Zeit bis zur letzten Enthüllung neben dem nervigen Geplänkel der Jury in die Länge zog, waren die vielen, langen Pausen: „Während der nächsten Werbepause werde ich bei meinem Lieblingschinesen essen und bin trotzdem rechtzeitig zum Ende der Werbepause zurück“, schrieb jemand auf Twitter.

Daniel Aminati steckte unter einer der Masken.

Eine andere Nutzerin: „Ich bin 40. Als die Werbung losging, war ich 18“. Dem ist nur hinzuzufügen, dass Thomas Gottschalk mit seinen „Wetten, dass...?“-Überziehungen von ProSieben noch lernen könnte.

Echte Duelle

Nachdem viel spekuliert wurde, wer hinter den Masken stecken könnte und sich die Hinweise verdichteten, war wohl die größte Überraschung des Abends, dass ProSieben die Reihenfolge der Gesangsduelle festlegte und es nicht nur nach der Publikumswertung ging. 

Schnell war klar, dass das eher gesangsschwache Monster keine Chance gegen den Grashüpfer hat – und wer im Finale stehen würde. Das hat der Spannung und dem bis dahin fairen Wettkampf geschadet.

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