Pro 7, 20.15 Uhr

„The Voice of Germany“ startet mit neuen Gesichtern in die fünfte Staffel

Ein neues und vier altbekannte Jury-Gesichter: Andreas Bourani (von links) folgt auf Samu Haber. In der letzten Staffel bereits dabei waren Michi Beck und Smudo (Fantastische Vier), Stefanie Kloß (Silbermond) und Rea Garvey. Fotos: Sat1/Pro  7

Auf zu Staffel Nummer fünf: Ab heute wird bei Pro 7 und Sat.1 wieder vorgesungen und gecastet, was das Zeug hält.

„The Voice of Germany“ stellt sich mit neuen Gesichtern den zuletzt sinkenden TV-Quoten.

Der neue Samu Haber

Der Publikumsliebling der Staffeln drei und vier ist nicht mehr dabei: Samu Haber, Frontmann der finnischen Band Sunrise Avenue, hat die Jury verlassen. Auf ihn folgt Andreas Bourani, der mit seinem „Auf uns“ die Hymne zum WM-Sommer 2014 lieferte. Eine kluge Verpflichtung der Verantwortlichen. Denn der 31-Jährige ist seitdem nicht nur Stammgast in den deutschen Charts, sondern sammelte in Xavier Naidoos Musik-Sendung „Sing meinen Song“ bei Vox eine ganze Ladung Sympathiepunkte.

Führen gemeinsam durch die Sendung: Lena Gercke (Siegerin der ersten Topmodel-Staffel) und Thore Schölermann (spielte in der ARD-Serie Verbotene Liebe).

Über seinen Job als Jury-Mitglied sagt Bourani: „Ich habe sehr intuitiv gehört und mich nur umgedreht, wenn ich dachte: Das passt, die Stimme finde ich interessant, sie hat Potenzial, die Show zu gewinnen.“

Neben Bourani sitzen Michi Beck und Smudo (Fantastische Vier) auf einem der vier roten Jury-Sessel, auf den anderen nehmen Stefanie Kloß (Silbermond) und Rea Garvey Platz. Sie alle waren in Staffel vier auch schon dabei.

Der alte Modus

Womit wir beim Modus wären. Der hat sich nicht verändert. Am Anfang stehen die Blind Auditions, der vielleicht spannendste Teil der ganzen Staffel. Die Jury sitzt mit dem Rücken zur Bühne und entscheidet nur aufgrund der Stimme, ob sie den Kandidaten im Team haben will. Die Teilnehmer sind bereits im Vorfeld ausgewählt worden und können, anders als in vielen anderen Castingshows, tatsächlich richtig gut singen.

Will ein Juror einen Kandidaten, dreht er sich um. Drehen sich mehrere Jury-Mitglieder um, entscheidet der Kandidat, zu wem er will. Jeder Juror nimmt 17 Sänger mit in die Battles, in denen mindestens zwei Talente gegeneinander um den Einzug in die Knockouts kämpfen. Jeweils drei Musiker pro Team ziehen in die Liveshows ein, in denen dann auch die Zuschauer mit abstimmen können, wer ins Finale einzieht.

Die neue Frontfrau

Verfolgten die erste Staffel noch 4,16 Millionen Zuschauer, sanken die Einschaltquoten von Jahr zu Jahr. 2014 waren im Schnitt 3,52 Mio. Menschen vor dem Bildschirm dabei. Ob die Biedenkopferin Lena Gercke helfen kann, diesen Trend aufzuhalten? Die Ex-Verlobte von Fußball-Weltmeister Sami Khedira führt mit Thore Schölermann durch die Sendung. Zumindest sympathisch ist die Gewinnern der ersten „Germany’s next Topmodel“-Staffel ja, als Pro7-Eigengewächs ist sie den Zuschauern also durchaus vertraut.

Ihre Fähigkeiten als Moderatorin sind allerdings ähnlich überschaubar wie die von Schölermann. Der ehemalige Schauspieler verfügt weder über die Schlagfertigkeit eines Thomas Gottschalk noch die eines Stefan Raab, sondern erzeugt Spannung vor allem durch eine lauter werdende Stimme. Bleibt abzuwarten, ob das Duo neben Optik auch mit Inhalt überzeugen kann.

Die alten Sieger

Wer kennt noch Ivy Quainoo, Nick Howard, Andreas Kümmert und Charley Ann Schmutzler? Für die ganz große Karriere reichte es bei keinem. Zumindest Kümmert schaffte es im Frühjahr in die Schlagzeilen, als er den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest überlegen gewann, aber sich nicht in der Verfassung fühlte, die Wahl anzunehmen. Acht Wochen strahlen Pro 7 donnerstags und Sat.1 freitags ab 20.15 Uhr die Folgen aus.

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