Uwe Timm: Neue Arroganz in Deutschland

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Der Schriftsteller Uwe Timm

München - Der Schrifsteller Uwe Timm redet über Veränderungen in der deutschen Gesellschaft. Was seiner Meinung nach ganz neu ist und wo es Parallelen zur Vergangenheit gibt:

Der Schriftsteller Uwe Timm entdeckt beim sogenannten neuen Bürgertum einige Parallelen zur Gesellschaft der Zeit vor der 68er-Revolte. “Da gibt es starke Ähnlichkeiten“, sagte Timm “Spiegel online“. Zum Beispiel würden Frauen plötzlich wieder mit Handkuss begrüßt. “Und welche ernsthafte Bedeutung der Kleidungskodex hat! Sogar unter Literaten.“ Andererseits stelle er in Deutschland “eine neue Arroganz, eine Arroganz qua Bildung“ fest. Bildung sei gut, aber er wünsche sich “den Bürger als Citoyen, als jemanden, der aufmuckt, der in der französischen Tradition der Brüderlichkeit und Gleichheit steht“. Timms neueste Novelle “Freitisch“, die im Februar erschienen ist, befasst sich mit der Zeit vor der 68er-Revolution.

dpa

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