Zu ihnen gehört auch das Musikschutzgebiet

Immer mehr Musikfestivals legen Wert auf besonders kreative Angebote

Guter Geschmack: Musikalisch und kulinarisch wird beim Musikschutzgebiet viel geboten. Dafür sorgen (von links) Koch Christoph Brand sowie Julia Becker und Hubertus Nägel vom MSG. Foto: privat

Hombergshausen. Musikfestivals gibt es Land auf und Land ab viele. Große und kleine - und für jeden Geschmack.

Einige von ihnen locken nicht nur mit ihrem musikalischen Angebot, sondern auch mit Besonderheiten wie Komfort-Camping, Sauna, Hotelcontainern, Festival-App und Co. Die Veranstalter werden immer kreativer.

So auch das Musikschutzgebiet (MSG) im kleinen Homberger Stadtteil Hombergshausen. Was sie auftischen, stellt vieles in den Schatten. Denn die Organisatoren des MSG beweisen nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch Geschmack: Vom 1. bis 3. September wird auf dem Grünhof einiges geboten. Es gibt nicht nur ein Line-up für die wieder mal sehr hippen Bands von Isolation Berlin über Mädness & Döll bis hin zu Schnipo Schranke, sondern auch eines für das Essen.

Alles, was auf den Teller, in die Tüte oder in das Brötchen kommt, ist regional und nachhaltig produziert, versichern die Veranstalter. Außerdem gibt es ein Scheunen-Restaurant auf dem Grünhof. Dort werden Küchenchef Christoph Brand und das Team der Fliegenden Köche aus Kassel am Freitag- und Samstagabend ein 3-Gänge-Menü zubereiten. Ein Angebot, das nicht nur kreativ, sondern auch nur konsequent ist, denn das MSG Festival findet auf dem idyllischen Grünhof statt. Der ist an den restlichen Tagen des Jahres ein Bauernhof - zu dem die Tierfairbrik mit ihren Freilandschweinen gehört.

Lebensmittel aus der Region boomen, wissen Hubertus Nägel und sein Team. „Wir haben das riesige Bauer-Netzwerk um den Grünhof genutzt und können nun stolz verkünden, nachhaltiger zu sein, als wir es je waren. Alle Stände werden ausschließlich mit Produkten aus der Region arbeiten“, sagt Chris Umbach vom MSG-Team. Es wird Ahle Wurscht, Bratwurst, Veggieballs, hessischen Schmand, Buletten, Milcheis, Shakes und Saftschorlen und mehr geben.

Und noch etwas hebt das MSG von anderen Festivals ab. Dort kann man auch etwas lernen: Die Ahle Wurscht ist die Spezialität Nordhessens. Wie wird die Leckerei eigentlich hergestellt? Mit dem Schlepper geht es zur Tierfairbrik. Dort kann man alles über die Herstellung der preisgekrönten Hombergshäuser Ahlen Wurscht erfahren.

Was bei einem Festival nicht fehlen darf, ist Bier. Wie das entsteht, erfährt man bei einem Bierbrau-Workshop mit einem Hobbylandwirt.

Das Musikschutzgebiet

Das Festival

Das dreitägige Musikschutzgebietfestival wird seit 2004 in Hombergshausen veranstaltet. Gespielt wird in familiärer Bauernhof-Atmosphäre. Gespielt wird Musik von Indie über Hip-Hop, Ska und Hardcore, organisiert wird das Festival durch den Verein Musikschutzgebiet.

Die Bands 

Vom 1. bis 3. September treten folgende Musiker auf: Schnipo Schranke, Audio88 & Yassin, Mädness & Döll,| Captain Planet, Isolation Berlin, Max Graef, Leoniden, Birth Of Joy, Chima Ede, Goldroger, Tom James, Meadows, Blackberries, Sea Moya, der Ringer, Die Sauna, Suzan Köcher, Mykket Morton, We Bless This Mess, Wir bringen kalten Kaffe mit, Fye & Fennek, Tremaire, Der Beckar, Marspol.

Weitere Informationen und Kartenwww.musikschutzgebiet.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.