"Du bist außergewöhnlich"

Topmodel: Viel Lob für Kasseler Kandidatin Sarah Weinfurter

Topmodel-Kandidatin Sarah Weinfurter aus Kassel.

Das Wichtigste vorab: Sarah Weinfurter hat einen Ritterschlag erhalten. Gut, Germany's next Topmodel ist die junge Kasselerin zwar nicht, aber Model-Mama Heidi Klum hat sie mit dem größten Lob ausgestattet, das nach der erst zweiten Folge der aktuellen neunten Staffel eben möglich ist.

"Du bist außergewöhnlich, du bist ein ganz tolles Mädchen.“ Mehr Anerkennung geht zu diesem Zeitpunkt kaum. Einzig Wolfgang Joop hätte die 16-Jährige noch adeln können mit den Worten „Wenn ich nicht vergeben wäre...“, so wie er es bei der ersten Kandidatin noch gesagt hatte, die in die Model-Villa in Los Angeles eingezogen war.

Logisch, dass auch Sarah aus Nordhessen ein Bett in der 1000-Quadratmeter-Luxus-Herberge bekommen hat. Allerdings erst, nachdem Klum sie so richtig nass gemacht hatte. Denn den „relaxed livewalk“, den die Jury zum Abschluss sehen wollte, brachte die Waldorfschülerin nicht jugendlich, schnell und „bouncig“ (Klum) genug auf den Laufsteg. „Ich wäre beinahe eingeschlafen“, urteilte Klum und schickte hinterher: „Du läufst wie ein Zinnsoldat“. In anderen Staffeln war solch ein Satz schon gleichbedeutend mit dem Ticket nach Hause. Nicht aber für Sarah Weinfurter. Klum schubste die 16-Jährige kurzerhand in den eiskalten Pool. „Manchmal muss man Mädchen mit kaltem Wasser aufwecken“, lautete Klums Kommentar dazu. Und siehe da: Nach Weinfurters kurzem Bad war auch die Model-Mama wieder gnädig und lobte die Kasselerin über den grünen Klee.

Ziemlich stolz

Immerhin: In lupenreinem Deutsch. Für jeden verständlich. Anfangs ging´s für die Mädchen darum, bei ihrer ersten Liveshow in Singapur „first face und last face“ (Joop) zu werden. „Enjoy, have fun, go for it“, wünschte ihnen Thomas Hajo, dritter Juror im Bunde. Allerdings mussten die Outfits erst „rumgeshuffelt“ (Catwalk-Trainerin Macon Reid) werden. Angesichts dessen musste Kandidatin Karlin erstmal beten: „Lieber Gott, gib mir Kraft und Liebe, dass ich das jetzt schaffe.“ Und weil alle Topmodel-Aspirantinnen so gut waren, war Reid am Ende „ziemlich damn stolz“, auch wenn Hajo bemerkt hatte, dass im „zweiten Walk einige Stumbler drin waren“.

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Und Heidi? Die litt derweil Höllenqualen, so schien es. Ein Virus hatte sie schachmatt gesetzt, sie musste ins Krankenhaus. Und die Kamera war live dabei. Ex-Juror Bruce Darnell wäre stolz über so viel „drama, baby, drama“ gewesen. Der Zuschauer aber hätte auf dieses kleine Drama aus dem Leben der Heidi Klum lieber verzichtet. Allerdings hätte Wolfgang Joop beim Wiedersehen in LA dann wiederum nicht zu der Wiedergenesenen sagen können: „Oh my god. You look gorgegous. Alle sagen: She´s pregnant.“

Das ist Ende ist schnell erzählt: Heidi Klum ist nicht pregnant (schwanger) wie wir heute wissen. Gehen musste Franziska, der „look und attitude“ (Joop) fehlen. Und so freut sich Sarah Weinfurter aus Kassel auf die nächsten Wochen in der „Riesen-WG“ mit den anderen Mädchen.

(In einer ersten Version des Artikels war irrtümlich der Nachname "Wein" statt, wie es richtig heißt: "Weinfurter" erwähnt worden. Wir bitten um Entschuldigung.)

Von Michaela Streuff

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