Treffer in die Mamaherzen: Kasselerin startet mit Songs für Eltern durch

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Vorbereitung zum Videodreh: Julia Maria Klein (links) mit ihrer besten Freundin und Statistin Nadja Meyer beim Dreh für ihr erstes Musikvideo „Mamaherz“.

Kassel. Ihre Mamamusik hat den Nerv getroffen: Julia Maria Klein lebt gerade ihren Traum. Die Sängerin aus Kassel startet mit ihrem Album „Mamaherz" durch.

Nicht nur, dass ihre Musik immer mehr Fans findet, sie ihren ersten Fernsehauftritt hatte und mit Universal unter Vertrag bei einem großen Plattenlabel steht, jetzt hat die 29-Jährige ihr erstes Musikvideo gedreht - in der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel.

Einen Drehort, den sie ausgewählt hat, weil sie damit viele gute Erinnerungen verbindet. „Da hat alles angefangen“, sagt sie und meint ihre musikalische Laufbahn. Einst sang sie dort in der Schulband und stand in der Aula zum ersten Mal auf der Bühne.

An diesen Ort zog es sie jetzt zurück. „Es sollte sich gut und echt anfühlen, wenn wir das Video drehen“, sagt sie. Damit war nicht nur das Schulleitungsteam (darunter ihr ehemaliger Bandcoach Ottmar Gerber) einverstanden, sondern auch die Plattenfirma. Mit dem Label laufe die Zusammenarbeit sehr gut. Dadurch werde ihr Album jetzt viel professioneller vermarktet. „Meine CDs stehen zwischen Sarah Connor und Helene Fischer bei Media Markt im Regal“, sagt sie und kann es noch nicht fassen. „Das ist ein tolles Gefühl.“

Schon drei Tage nach dem Verkaufsstart des Albums sei klar gewesen, dass sie damit einen Treffer im Herzen vieler Eltern gelandet hat. Das Einpacken und Verschicken der bestellten Alben konnte die Familie - trotz tatkräftiger Unterstützung der Großeltern - nicht mehr bewältigen. Die anfänglich gepressten 1000 CDs waren schnell vergriffen. „Die Nachfrage hat nicht aufgehört. Das ist für mich die größte Anerkennung als Musikerin“, sagt die ausgebildete Rock- und Popsängerin.

Das Musikvideo zum titelgebenden Song „Mamaherz“ hat sie mit ihrem Mann Christian Lehrke und dessen Firma Media-Green aufgenommen. Auch sonst waren ihr vertraute Menschen daran beteiligt. „Meine beste Freundin Nadja Meyer ist Make-up-Artist und Friseurmeisterin, sie war für die Maske zuständig und wirkt auch im Video als Statistin in der Rolle meiner Stylistin mit“. Bei der Besetzung der Rollen ging es Klein wieder um Authentizität - wie in ihrer Musik. „Die Lieder kommen direkt aus meinem Herz. Echter geht es nicht.“

Und weil sie nicht nur Songs für Eltern schreibt, sondern selbst auch eine Mama ist, will sie trotz des großen Erfolges und des Interesses an ihr und ihrem Album - weitere Fernsehsender haben bereits angefragt - unbedingt und uneingeschränkt für ihren Sohn Johan (3) und ihre Familie da sein. Dass lasse sich durch ein paar organisatorische Kniffe miteinander vereinbaren, sagt sie und erinnert daran, dass sie die Lieder für ihr Album nachts schrieb - während Johan schlief. „Der Erfolg ist ein wunderbares Gefühl, aber das schönste Gefühl ist es, Mutter zu sein. Das ist der größte Traum, den ich lebe.“

www.juliamariaklein.de

Das Video 

Das Musikvideo zum Song „Mamaherz“ erzählt die Geschichte einer Sängerin, die auf ihren Auftritt vorbereitet wird. „Vorfreude, Maske, all das, was dazugehört“, sagt Klein. „Dann der Weg auf die Bühne, der Auftritt“, sagt sie. Doch sind in der Halle keine Zuschauermassen - sondern nur eine Person. Ihr größter Fan: Sohn Johan. Veröffentlicht wird das Video in zwei Wochen.

Szene aus dem Musikvideo: Julia Maria Klein.

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