Unglaubliche Entwicklungen möglich: Neue Filmszenen zum achten Star-Wars-Abenteuer

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Nachdenklich geworden: Luke Skywalker (Mark Hamill) in „Star Wars: Die letzten Jedi“.

Draufklicken oder nicht? Regisseur Rian Johnson sorgt für ein Wechselbad der Weltraumgefühle. Erst empfahl er Extremfans, den neuen „Star Wars“-Trailer nicht anzuschauen.

Als der 2:34-minütige Appetithappen dann verfügbar war, sagte er: „Seht ihn, seht ihn, seht ihn.“ Ist das Kalkül in der ausgeklügelten Aufmerksamkeitsmaschine der einflussreichsten Filmsaga der Geschichte? Oder spricht hier ein Liebhaber zu Gleichgesinnten?

Das Einzigartige an der „Star Wars“-Welt, ist, dass die Macher spürbar stets auch Fans sind – darum schlägt in diesem milliardenschweren Unterhaltungs-Imperium auch ein Herz, das vielen anderen, seelenlosen Fantasy-Formaten fehlt.

Seit gestern ist der neue Trailer zu „Star Wars: Die letzten Jedi“ verfügbar, dem achten Film des Epos um eine Fantasywelt, in der die ehrbaren Jedi-Krieger immer wieder auf die dunkle Seite der Macht gezogen werden. Nach einem ersten Einblick im April und nach begierig aufgesogenen Infohappen auf einem Fankongress. Die Auflösung gibt’s erst zum Filmstart am 14. Dezember.

„Als ich dich fand, sah ich rohe, ungezähmte Macht – und darüber hinaus etwas wirklich Außergewöhnliches.“ Der erste Satz im neuen Trailer ist an die Jedi-Kriegerin Rey (Daisy Ridley) gerichtet, aber er lässt sich auch auf den Trailer beziehen. Denn es gibt dort Hinweise auf einige erstaunliche Entwicklungen der Hauptfiguren. Was treibt die Figuren zu ihrem Handeln an? Dass dies bisweilen zwischen gut und böse oszillieren kann, hat die Saga über Jahrzehnte herausgestellt. Eine ihrer Stärken.

Es gibt Augenfutter in überwältigender Qualität. Flugmanöver, Raumschiffe, Kampfszenen. Und mit am bewegendsten ist es, zu erleben, wie liebgewonnene Figuren mit Entscheidungen ringen.

Mark Hamill wirkt als Luke Skywalker fast so zerknittert wie einst sein Lehrer Obi-Wan, und das meint nicht nur sein Äußeres in der groben Kutte. Rey wirkt aufgewühlt, und das rührt nicht nur vom anstrengenden Lichtschwertertraining mit Luke her. Und Adam Driver streckt als zwielichtiger Kylo Ren einladend eine Hand aus. Lockend, sympathisch. Gefährlich.

Es ist enorm, welche Anziehungskraft Musik, Setting und Figuren in diesen wenigen Einstellungen entfalten. Deutlich mehr als im ersten Trailer, der hauptsächlich fürs Rätselraten und Neugierigmachen da war.

Und inmitten all der Explosionen ist plötzlich eine neue Stimme zu vernehmen: Chewbacca hat einen neuen Mitreisenden im Raumschiff: Die Spezies der Porgs stellt sich vor, eine kurzbeinige und sehr süße Mischung aus Robbe und Pinguin. Schnuckelalarm in Minute 1:33.

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