Tage für Neue Musik in der Kirche jetzt auch in der Region

Zum Trost des Trösters

Eckhard Manz

Kassel. Eine weite Ausstrahlung hat das Kasseler Festival „Neue Musik in der Kirche“ immer gehabt. Bei der Neuauflage vom 23. bis 30. Mai will Eckhard Manz, Kantor an St. Martin in Kassel und künstlerischer Leiter, das Festival noch stärker in die Region tragen.

Zentraler Aufführungsort bleibt die Kasseler Martinskirche. Außerdem gibt es Konzerte in Eschwege und Bursfelde (siehe Übersicht) sowie musikalische Gottesdienste in Hofgeismar (24.5., 10 Uhr, Brunnenkirche) und Bad Wildungen (30.5., 10 Uhr, ev. Kirche). Zwei Musik-Gottesdienste zu Beginn und Abschluss der Musiktage finden in der Martins-kirche statt (23.5. und 30.5., jeweils 10 Uhr). „Wir wollen, dass sich unsere Begeisterung für neue Musik ausbreitet“, sagt Manz.

Im Zentrum des Festivals steht diesmal der Komponist Wolfgang Rihm (58). Von ihm werden sechs Werke aufgeführt, darunter „Nachtwach“ für acht Solisten, Kammerchor und Instrumente sowie „Tristis es anima mea“ für Chor a cappella. Rihm setzt sich auch mit theologischen Fragen auseinander und bezieht Position zur Leitfrage dieses Neue-Musik-Festes: „Wer glaubt noch an den Trost des Trösters?“

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Uraufführung eines Werkes des litauischen Komponisten Vykintas Baltakas (38) auf der Basis der Messe „L’homme armé“ von Josquin Despréz mit dem Vocalensemble Kassel. Weitere Höhepunkte sind zwei hochkarätig besetzte (jeweils dreiteilige) Konzerte mit Orgelmusik (28.5.) und Vokalmusik (29.5.) in der Kasseler Martinskirche.

Karten ausschließlich an den Abendkassen. www.musik-martinskirche.de

Von Werner Fritsch

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