Kinderkonzert im Schauspielhaus mit Mussorgskys „Bildern einer Ausstellung“

Turbulenzen im Museum

Brachte Witz in die Geschichte: Konzertdramaturgin Gina Schwarzmaier als Museumsführerin mit den Musikern Wolfram Geiss (Violoncello, links) und Razvan Hamza (Violine). Foto: Klinger

KASSEL. Dunkle Nacht im Museum: Musiker haben sich dort eingefunden, um für die Eröffnung einer Ausstellung zu proben. Doch dann geschehen mysteriöse Dinge. Wertvolle Bilder verschwinden, eine Statue verlässt das Podest.

Kurzweilig ging es zu beim Kinderkonzert im Schauspielhaus. Mit einer Geschichte, die auf die Filmkomödie „Nachts im Museum“ anspielte, wurde dem jungen Publikum eine berühmte Programm-Musik nahegebracht: Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.

Bekannt ist das Stück vor allem in der ursprünglichen Klavierversion und in der Orchesterfassung von Maurice Ravel. Bei den Kinderkonzerten spielen Mitglieder des Staatsorchesters unter der Leitung von Alexander Hannemann die Fassung für Kammerorchester von Peter Stangel. Spannend zu beobachten ist dabei schon allein, was ein einziger Schlagzeuger alles an Klängen erzeugen kann.

Konzertpädagogin als Statue

Witz in die Geschichte bringen der Schauspieler Bernd Hölscher als Nachtwächter und die Konzertdramaturgin Gina Schwarzmaier als Museumsführerin. Überaus prägnant, auch im sprachlichen Akzent, gibt Hölscher einen brummbärigen Russen. Und die Statue? Die wird von Constanze Betzl dargestellt, der neuen Konzertpädagogin des Staatstheaters.

1. Kinderkonzert - Nachts im Museum. Für Kinder von zehn bis dreizehn Jahren. Wieder am Sonntag, 13. November, 15 Uhr, im Schauspielhaus. Karten unter 0561/1094-222.

Von Georg Pepl

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