Geschnacksel in allen Variationen

"7 Tage Sex": Seltsame neue RTL-Reihe

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Eine der Sex-Geschichten: Cathleen und Andreas wollen, dass ihre Beziehung wieder so leidenschaftlich und erfüllt ist, wie zu Beginn ihrer Partnerschaft, doch Cathleen ist abgelenkt, da sie aktuell intensiv auf Jobsuche ist.

Köln - Augen zu und durch: Das denken sich manche Menschen beim Sex und manche Zuschauer beim Fernsehprogramm. Bei der neuen RTL-Dokusoap „7 Tage Sex“ dürften sich beide Gruppen treffen.

Von diesem Mittwoch (21.15 Uhr) an zeigt RTL in vier Folgen bei "7 Tage Sex" die ultimative Paartherapie: Eine Woche Mann und Frau, eine Woche täglich Beischlaf. „Können sieben Tage Sex die Alltagsprobleme einer Beziehung lösen?“, fragt der Sprecher bedeutungsvoll aus dem Off. Und während der Zuschauer rätselt, was Nadine (29) und Marcel (35) aus Lübben im Spreewald und Petra (45) und Frank (41) aus Ketsch in Baden-Württemberg bewogen hat, bei dieser Sendung mitzumachen, befindet er sich schon, nun ja: unter der Bettdecke.

„Bei uns gibt es schon Sex, wo ich sage: Augen zu und durch, damit er seinen Spaß hat, ist aber für mich nicht schlimm“, erzählt Nadin in der ersten Folge. In der wird das wohl dringende gesellschaftliche Problem erläutert: Zwei Paare bringen nicht jeden Tag das Bett zum einstürzen. Stress, Haushalt, Arbeit - klar. Außerdem sind die Ehepaare und Eltern lange zusammen, da lässt der Elan nach, auch klar. Libido-Killer Nummer Eins scheinen aber die Kinder zu sein. Damit das auch jeder versteht, zoomt die Kamera nach dem erfolglosen Beischlaf-Versuch auf den Nachwuchs, der nach der Ausstrahlung der Sendung auf dem Schulhof sicher einiges an Hänseleien erleben dürfte.

Einfach machen - und Kamera draufhalten

Natürlich wäre „7 Tage Sex“ keine RTL-Dokusoap, wenn es keine Lösung für das Problem des sexlosen Zusammenseins gebe. Sie lautet: Einfach machen - und Kamera draufhalten. Nadine (Hausfrau) und Marcel (Barkeeper) und Frank (angeblich Lehrer - seine Klasse dürfte sich freuen) und Petra (Unternehmerin) verpflichten sich also, sich eine Woche lang jeden Tag zu lieben.

Das soll aber nicht nur ganz Deutschland wissen, sondern sollen auch die engsten Freunde mitkriegen. So sitzt Marcel zwischen seinen vier bierbäuchigen Kumpels im Spreewald und erzählt vom „Projekt“. „Ein Stößchen auf deine Stößchen“, fällt dem Fan von Borussia Dortmund da ein, während ein paar hundert Kilometer weiter südlich Petras blondierte Freundin in feinstem Schwäbisch ausruft: „Hälsch des au eine Woche durch?“

Aber klar! Wo RTL „7 Tage Sex“ draufschreibt, ist auch sieben Tage Geschnacksel drin. Freilich in allen Variationen. Da darf Marcel seine Nadin im Tanga am See fotografieren oder Frank seiner Petra Badewasser einlassen. Pheromone, Zelte, Seen („Da könnten wir ein bisschen Sex haben“) und andere Betten als die eigenen (Hotels - „Meine Frau ist entspannt, und sie ist mittlerweile heiß auf mich“) kommen auch vor, es soll sich ja keiner langweilen.

"Ungewöhnliches TV-Experiment"

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Das „ungewöhnliche TV-Experiment“ (RTL) führt bei beiden Paaren jeweils zu einem kurzen emotionalen Tiefpunkt, der sich im Spreewald so anhört: „Hast du nich' das Bedürfnis zu reden oder frisst du alles in dich rinn?“, will Nadine von ihrem Marcel wissen, dessen Sichtweise so aussieht: „Sex ist für mich die schönste Sprache der Welt.“

Man streitet dann kurz, heult ein wenig, versöhnt sich und ist sich am Ende natürlich näher als zuvor. Es folgen Liebesbekundungen vor ganz Deutschland und den engsten Freunden und die bahnbrechende Erkenntnis: Man sollte sich öfter mal Zeit für einander nehmen.

dpa

Zehn Gründe, warum Promis sich ausziehen

Manche würden es niemals tun. Andere warten nur darauf, endlich gefragt zu werden. Nacktfotos sind für Promis eine Chance, bekannter zu werden. Oder überhaupt wieder ins Gespräch zu kommen. Zehn Gründe, warum Promis sich ausziehen. © dpa
1. DER KLASSIKER: Wenn schon ausziehen, dann für den “Playboy“ (Foto: Ex-Schwimmerin Amanda Beard). Viele Promis können nicht widerstehen, wenn der Vater aller Männermagazine mit einem Angebot lockt. Gern gewählte Begründung: “Ich finde die Bilder ästhetisch.“ © dapd
Im “Playboy“ abgebildete Deutsche waren unter anderem Andrea Sawatzki (Foto), Iris Berben, Sarah Kuttner, Sophia Thomalla und Schlagersängerin Michelle. Parallel zum Auftritt im “Playboy“ werden die heißen Fotos oft noch von anderen (Boulevard-)Medien unters Volk gebracht. © dpa
2. KARRIERE-K(N)ICK: Stockt die Karriere, wird ausgepackt. Das hat so mancher Promi schon versucht. Oft mit nur mäßigem Erfolg - das große Comeback nach dem Nacktshooting blieb meist aus. Doch es geht auch anders: Paris Hilton wurde erst richtig bekannt, nachdem ein Sex-Video mit ihr und ihrem damaligen Freund angeblich unfreiwillig im Internet gelandet war. © dapd
Danach startete das Party-Girl durch - und ist heute bekannt dafür, berühmt zu sein. © dapd
3. TIERSCHUTZ: Geht es um den guten Zweck, bekommt das Ausziehen eine hehre Bedeutung. Ob Ariane Sommer (Foto), ... © PETA
... Eva Mendes oder Pamela Anderson (Foto; übrigens mehrfach auch im “Klassiker“ zu sehen): Sie alle zeigten sich lieber nackt als mit Pelz. Praktisch, dass so auch den Tieren Aufmerksamkeit zukommt. © dpa
4. TRENNUNG: Es muss eine Genugtuung sein: Kurz nach dem Liebes-Aus der ganzen Welt zu präsentieren, was der Ex nicht mehr sehen darf. © dpa
Unterstellt wurde das etwa George-Clooney-Ex Elisabetta Canalis. Deren Auszieh-Grund war aber: Tierschutz (siehe 3.). © dpa
5. SCHWANGERSCHAFT: Schauspielerin Demi Moore war die erste, seither schieben immer mehr Schwangere ihre Babybäuche vor die Linse. © dpa
Erotik-Fotos während der Schwangerschaft sind “in“. Inzwischen posierten so auch die Sängerinnen Britney Spears, Mariah Carey (Foto) oder Jessica Simpson. © dapd
6. WERBEZWECKE: Offiziell gehört der nackte Part hier zum Job, die Zusatz-Presse wird gern in Kauf genommen (auch im Falle männlicher Promis wie Cristiano Ronaldo). © dpa/Armani
Im Frühjahr 2012 war es Topmodel Heidi Klum, die sich - nur mit Bodypainting bedeckt - für eine Kosmetikmarke ablichten ließ. © Screenshot Twitter
7. ZU VORGERÜCKTEM ALTER: Ich bin immer noch sexy! Das haben etwa Schauspielerin Simone Thomalla (mit 44 Jahren) ... © dapd
... und Leinwand-Ikone Sophia Loren (mit 71) unter Beweis gestellt. Wer sich das traut, verdient Respekt - nicht nur für das Selbstbewusstsein. © dpa
8. FÜR DEN NOTGROSCHEN: Geld spielt bekanntlich keine Rolle. Und bei Nacktfotos schon mal gar nicht. © dpa
Nichtsdestotrotz: Schauspielerin Lindsay Lohan, deren “Playboy“-Cover in den USA jüngst für reißenden Absatz sorgte, soll für den freizügigen Auftritt mehr als 750.000 Dollar kassiert haben. © AP/Playboy
9. WEGEN DES BODYS: Wer einen perfekten Körper hat, will ihn auch zeigen - so wie zahlreiche Sportlerinnen. Ihre gestählten Kurven präsentierten etwa Kati Witt, ... © dapd
... Tanja Szewczenko und Boxerin Regina Halmich (Foto). © dpa
10. WEIL DER PIRELLI-KALENDER ANGEFRAGT HAT: Der Olymp der erotischen Aufnahmen. Streng limitiert und nur an Auserwählte verteilt, genießt der Pirelli-Kalender eine Art Sonderstatus. Freuen kann sich, wer für ihn überhaupt posieren darf. Ob Schauspielerin Penélope Cruz, Model Kate Moss (Foto), ... © Pirelli-Kalender/Alas und Piggot
... Naomi Campbell, Jennifer Lopez (Foto) oder Cindy Crawford - absagen kam da wohl nicht infrage. © Pirelli-Kalender/Alas und Piggot

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