Polizei hofft auf Zuschauer-Hinweise

Berliner Tunnel-Raub bei "Aktenzeichen XY"

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Das Handout vom 31.05.2013 zeigt den Nachbau des Tunnels in München, über den sich sich Räuber im Januar 2013 Zugang zu einer Bank in Berlin-Steglitz verschafft hatten. Die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" stellt am 7. August (20.15 Uhr) den Raub in einem 30 Minuten langen Spielfilm dar.

Berlin/München - Noch immer sucht die Polizei nach den Tätern des Berliner Tunnel-Raubs. Nun sollen die Zuschauer der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" den Ermittlern helfen.

Monatelang graben sich die Täter durch den Berliner Untergrund in eine Bankfiliale - am Ende flüchten sie mit einer Beute in Millionenhöhe. Der Steglitzer Tunnel-Coup machte Anfang dieses Jahres Schlagzeilen. Gut sechs Monate später sind die Täter noch nicht gefunden. An diesem Mittwoch, 7. August 2013, ist der Raub Thema in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ um 20.15 Uhr.

Das ZDF beschreibt die Tat in einer Ankündigung als „eines der spektakulärsten Verbrechen der Bundesrepublik Deutschland“. Ein Sprecher der Berliner Polizei sagt: „Wir versprechen uns von der Sendung Hinweise, die uns weiterhelfen.“ In der Sendung werde auch ein Vertreter der Berliner Ermittlungsbehörde zu Gast sein.

Es werden Fotos von entwendeten Wertgegenständen gezeigt

Die Einbrecher hatten von einer Tiefgarage aus einen 45 Meter langen Tunnel in den Tresorraum der Volksbank-Filiale gegraben. Dort brachen sie in der Nacht zum 14. Januar 309 Schließfächer auf. Viele Wertsachen, wie Schmuck oder auch ganze Geldbündel ließen die Täter im Tresorraum und im Tunnel verstreut zurück.

Der Polizeisprecher sagte, dass bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ Zeichnungen und Fotos von entwendeten Wertgegenständen gezeigt werden sollen. Die Ermittler hofften auf Hinweise etwa von Juwelieren. Außerdem solle eine Phantomzeichnung von einem Mann präsentiert werden, der die Winkel gekauft haben soll, die die Bohlen in dem Tunnel abgestützt hatten, ergänzte der Polizeisprecher.

Bankräuber graben Tunnel in Tresorraum

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Eine heiße Spur zu den Tätern gebe es bislang nicht, es lägen mehr als 400 Hinweise vor. Ende vergangener Woche hatte die Berliner Volksbank eine Belohnung von 25.000 Euro für den Hinweis ausgesetzt, der zum Ergreifen der Täter führt.

dpa

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