"Hype hat nachgelassen"

Alexander Klaws rät "DSDS" zu einer Auszeit

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Alexander Klaws empfiehlt, dass sich die RTL-Castingshow eine Auszeiht nehmen solle.

Osnabrück - Vor zehn Jahren war er der erste "DSDS"-Gewinner: Heute empfiehlt Alexander Klaws der Show, dringend eine Auszeit zu nehmen.

Alexander Klaws, vor zehn Jahren Gewinner der ersten Staffel der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), empfiehlt dem Format dringend eine Auszeit. „DSDS braucht eine Pause - allein schon wegen der Übersättigung im deutschen Fernsehen“, sagte der 29-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). „Es gibt mittlerweile fünf, sechs Castingshows. Das ist einfach zu viel, obwohl ich ein Fan von 'The Voice of Germany' bin.“

Der „DSDS“-Hype habe längst nachgelassen, so Klaws: „Wenn man in jedem dritten Satz der Jurys einstudierte Gags hört, wird es anstrengend.“ Castingshows mutierten „immer mehr zu Comedy-Zirkusshows, es geht nicht mehr um Musik und Talente. Oft hat jeder schon ein Image, bevor er einen Ton gesungen hat. Das war in der ersten 'DSDS'-Staffel noch anders.“

Die RTL-Castingshow leidet seit einiger Zeit unter sinkenden Einschaltquoten. Spekulationen über ein baldiges Aus machten die Runde und der Sender kündigte Veränderungen an. Klaws indes bereitet sich auf die Rolle des „Rangers“ im Musical „Der Schuh des Manitu“ vor, in der er vom 22. Juni an auf der Freilichtbühne im nordrhein-westfälischen Tecklenburg zu sehen sein wird.

dpa

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