Alle Jahre wieder: „Nightmare before Christmas“ von Tim Burton

+
„Nightmare before Christmas“ aus der Feder von Tim Burton ist absoluter Kult. Skelett Jack und Puppe Sally stehen im Mittelpunkt des Halloween-Weihnachtsfilms.

Jedes Jahr zwischen Halloween und Weihnachten erobert Jack Skellington, ein Skelett im Anzug, die Fernseh-Bildschirme. Der Disney-Klassiker „Nightmare before Christmas“ basiert auf einer Geschichte von Regie-Legende Tim Burton. Witzig-morbide Fanartikel sind das ideale Geschenk für eingefleischte Anhänger.

„Nightmare before Christmas“ – zu deutsch etwa „Albtraum vor Weihnachten“ – ist ein Halloween-Weihnachtsfilm der etwas anderen Art in Stop-Motion-Technik. Er kam in Amerika 1993, in Deutschland 1994 in die Kinos, avancierte sofort zum absoluten Kultfilm und ist aus dem vorweihnachtlichen Fernsehprogramm nicht wegzudenken.

Die Handlung: Halloween an Weihnachten

Jack Skellington, Gerippe im gediegenen Nadelstreifen-Anzug und König in der Halloween-Stadt, langweilt sich. Er hat keine Lust mehr, jedes Jahr nichts anderes als Halloween zu feiern. Das ganze Jahr über bereiten er und die Bewohner seiner Stadt das Grusel-Fest vor – nur um hinterher gleich wieder von Neuem zu beginnen.

Während eines Spaziergangs im Wald entdeckt er die Weihnachts-Stadt und ist fasziniert von dem bunten, fröhlichen Trubel. Begeistert beschließt er mit den Bewohnern von Halloween Town, den Weihnachtsmann zu entführen und selbst dessen Arbeit zu übernehmen. Doch das droht gründlich schief zu gehen: Die Halloween-Gestalten sind aufs Gruseln und Erschrecken spezialisiert. Zu allem Überfluss mischt auch noch Schreckgespenst Oogie Boogie mit – eine Anlehnung an den englischen „Boogeyman“, der in etwa dem „schwarzen Mann“ entspricht. Und es führt nichts Gutes im Schilde. Nur die Lumpenpuppe Sally, herzensgut und schon lange in Jack verliebt, ahnt das nahende Unheil.

Grusel-Kult für Erwachsene

Der Kultfilm aus der Feder von Tim Burton ist stellenweise gruselig bis erschreckend und wegen der komplexen Thematik für Kinder nicht ganz leicht zu verstehen. Obwohl er laut Freiwilliger Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ab sechs Jahren freigegeben ist, eignet sich „Nightmare before Christmas“ deshalb eher für Erwachsene. Wenn überhaupt, sollten ihn Kindern nur gemeinsam mit ihren Eltern ansehen.

Extravagante Geschenke für „Nightmare before Christmas“-Fans

Viele der eingefleischten Fans mögen vor allem die ausgefallene, morbide angehauchte Atmosphäre des Films und begeistern sich für passende Deko-Artikel in witzig-bizarrem Stil. Da darf es zu Weihnachten ruhig ein bisschen gruselig sein. Im Internet gibt es unzählige Fanartikel zu „Nightmare before Christmas“. Wer einen echten Fan beschenken möchte, greift zu Tassen und Keksdosen in Jack-Skellington-Optik, Schneekugeln in Grusel-Design, Kuscheldecken in Form eines riesigen Skelettkopfs oder „Nightmare before Christmas“-Weihnachtskugeln.

Die Legende von Tim Burton

„Nightmare before Christmas“ ist untrennbar verbunden mit Film-Legende Tim Burton. Der Regisseur, Produzent und Autor ist ebenso Kult wie seine zumeist sehr ausgefallenen Filme. Fast alle spielen in mehr oder weniger surrealen Parallelwelten und mischen bizarre, komische, tragische, morbide und witzige Elemente. Einige der bekanntesten sind:

  • Beetlejuice (1988)
  • Edward mit den Scherenhänden (1990)
  • Sleepy Hollow (1999)
  • Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)
  • Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2007)
  • Alice im Wunderland (2010)

Bemerkenswert ist aber, dass Tim Burton bei „Nightmare before Christmas“ gar nicht Regie führte, obwohl ihm dies gemeinhin zugeschrieben wird. Er produzierte den Kultfilm und schrieb die Vorlage für das Drehbuch. Regisseur war jedoch Henry Selick.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.