1. Januar, ARD, 22 Uhr

Atemloser Til: Der dritte Schweiger-„Tatort“ ist ein Action-Spektakel

Knapp mit dem Leben davon gekommen: Kommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) und Ex-Frau Isabella (Stefanie Stappenbeck) können sich im „Tatort: Der große Schmerz“ in letzter Sekunde aus einem explodierenden Auto befreien. Foto: ndr

Nach den Terroranschlägen von Paris hatte der NDR die Ausstrahlung von Til Schweigers „Tatort“-Doppelfolge verschoben. Jetzt eröffnen die Hamburger das „Tatort“-Jahr 2016.

Und das mit so viel Action und Testosteron, dass selbst Helene Fischer kaum wiederzuerkennen ist: Die Haare dunkel statt blond, die Miene betont finster, die Stimme – selten zu hören, meistens schweigt sie. Wenn ihre Leyla doch mal spricht, dann mit Akzent oder auf Russisch.

„Der große Schmerz“ erzählt die Geschichte vom Kampf Nick Tschillers (Schweiger) gegen den kriminellen Astan-Clan weiter. Boss Firat Astan (Erdal Yildiz) sitzt zwar immer noch in Haft, steuert aber seinen Clan aus dem Gefängnis heraus, hat weiter ein Kopfgeld auf Tschiller ausgesetzt und plant den ganz großen Coup. Doch Astan soll nach Bayern verlegt werden, abgeschnitten von Hamburg, weg vom korrumpierten Personal in der Haftanstalt Fuhlsbüttel.

In die kriminellen Machenschaften ist auch die Politik verwickelt: der koksende Innensenator etwa. Er soll als „Schill-Verschnitt markant/ekliges Hamburger Lokalkolorit zitieren“, wie Drehbuchautor Christoph Darnstädt erklärt.

Helene Fischer als Leyla im Schweiger-„Tatort“. Foto: dpa

Wie schon die ersten beiden Schweiger-„Tatorte“ inszenierte Regisseur Christian Alvart auch die Doppelfolge nach Darnstädts Drehbüchern. Wie das Duo den Kampf zwischen Tschiller und Astan bis zum Ende weiterentwickelt – daraus machte der zuständige NDR indessen noch ein Geheimnis. Vorab gezeigt wurde nur „Der große Schmerz“.

Dieser erste Teil liefert wieder das, wofür Tschiller-Einsätze stehen: actiongeladene Szenen und Alleingänge des Helden, dessen Liebstes in Gefahr ist – Tochter Lenny (Luna Schweiger) und Ex-Frau Isabella (Stefanie Stappenbeck) werden als Geiseln genommen, damit Tschiller bei Astans Befreiung aus dem Gefängnis hilft. Er prügelt, kämpft, schießt und wird gefoltert.

Am Sonntag folgt dann der zweite Teil der Doppelfolge. Über dessen Inhalt wird wohl bis Sonntag, 20.15 Uhr, nichts bekannt sein. (dpa)

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