Bester fremdsprachiger Film

Diese Länder bekamen die meisten Oscars

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In Los Angeles werden auch die Oscars für fremdsprachige Filme vergeben. Einige Länder haben den in der Vergangenheit sehr oft gewonnen.

Los Angeles - Zum 60. Mal wird diese Woche der Oscar für den besten fremdsprachigen Film verliehen. Eine Auswertung zeigt, wer die erfolgreichsten Länder sind - und wer nicht.

Zehn Jahre ist es her, als das letzte Mal ein deutscher Film die begehrte Oscar-Trophäe bekam. Das DDR-Drama „Das Leben der Anderen“ vom Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck. In diesem Jahr hat „Toni Erdmann“ wieder die Chance auf den bekanntesten Preis des Filmgeschäfts. 

Dabei strichen die Deutschen nur einen kleinen Teil der Preise in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ ein, die es so seit 1957 gibt. Wie eine Datenauswertung zeigt, stehen zwei Länder an der Spitze, die durchaus auch einen Ruf als Filmnationen haben. 

Zwei Filmnationen sind die Abräumer

Frankreich war insgesamt 38 Mal nominiert und gewann 9 Mal. Italien war 29 Mal nominiert und gewann sogar 11 Mal, zuletzt 2014 mit „La Grande Bellezza“. Deutschland folgt hinter Spanien auf Platz Vier. 18 Mal war die Bundesrepublik nominiert (inklusive „Toni Erdmann“), 14 Mal gingen die Produktionen leer aus. Auch die DDR war nicht erfolgreicher. Nur ein Mal war sie nominiert - „Jakob der Lügner“ konnte 1977 aber auch nicht gewinnen.

Oft eingeladen, aber nie auf der Bühne war Israel - 10 Mal war das Land nominiert, noch nie hat es gewonnen.

Diese Länder haben den Auslands-Oscar gewonnen

Hier finden Sie alle Nominierten und Gewinner der vergangenen Jahrzehnte. Ein Klick auf die Oscar-Statue zeigt den Film und das Jahr der Nominierung.

„Und der Oscar für den besten fremdsprachigen Film geht an....“

Wie Sie die Oscar-Nacht live verfolgen können, erfahren Sie hier. Wer nominiert ist und die besten Chancen hat, haben wie hier für Sie zusammengetragen.

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