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Ansage vom Jugendamt: „Hartz und herzlich“-Liebling Petra darf nicht umziehen

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Petra und Sascha sind seit Monaten auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Am liebsten würden sie ins Saarland ziehen – doch jetzt schreitet das Jugendamt ein:

In den neuen Folgen der Sozialdoku „Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz Baracken“ auf RTLZWEI bekommen die Zuschauer einen Einblick, wie die Bewohner der ehemaligen Arbeitersiedlung in Mannheim mit wenig Geld, aber vielen Problemen klarkommen. Petra und ihr Verlobter Sascha wollen raus aus der Arbeitslosigkeit. Nachdem der „Hartz und herzlich“-Darsteller seinen Job verloren hat, wünscht sich das Paar nichts lieber als einen Neuanfang – und das am besten weit weg von Mannheim.

„Hartz und herzlich“ in Mannheim: Petra und Sascha planen Umzug – Jugendamt ist nicht einverstanden

Wie MANNHEIM24 berichtet, planen Petra und Sascha einen Tapetenwechsel. Die Benz-Barackler möchten im Saarland einen frischen Start wagen. Zwar mangelt es in der Mannheimer-Kult-Siedlung nicht an Herzlichkeit, von einem unbeschwertem Leben sind die Bewohner der Benz-Baracken aber oft weit entfernt. Petra und Sascha plagen derweil enorme Geldsorgen. Können sie die hohe Nebenkostennachforderung nicht bezahlten, droht eine Kindeswohlgefährdung und das Jugendamt schaltet sich ein.

Auch ihre Umzugspläne werden von dem Jungendamt zerschlagen. Die vierköpfige Familie muss vorerst in den Baracken bleiben: „Das Jugendamt hat sich bei mir gemeldet, weil da hatten wir ein Gespräch. Die Frau vom Jugendamt hat halt gesagt: Wir dürfen vorerst nicht umziehen“, verrät die Ex-Security-Mitarbeiterin in der 68. Folge „Hartz und herzlich“.

„Hartz und herzlich“: Petra und Sascha müssen noch zwei Jahre in Mannheim bleiben

Der Frust über die Entscheidung des Jugendamtes ist groß. Schließlich plant das Paar seit Monaten ihren Auszug – spätestens 2023 wollten Petra und Sascha den Benz-Baracken Lebewohl sagen. „Ich habe jetzt noch zwei Jahre, wo ich hierbleiben muss, wegen dem Jugendamt und wegen meiner Großen ihrer Schule“, erklärt Petra in der Sozialdoku.

Bis ihr ältester Nachwuchs die vierte Klasse abgeschlossen hat, können Petra und Sascha ihre Umzugspläne auf Eis legen. Sollten sie sich nicht an die Vorgaben des Jugendamtes halten, drohen der zweifachen Mutter Konsequenzen, die sie auf keinen Fall in Kauf nehmen will. Grund für die strenge Anweisung des Amtes: Petras Tochter soll nicht aus der Klasse gerissen werden, damit sie weiterhin gut mit dem Schulstoff mitkommt.

„Hartz und herzlich“: Petra ist enttäuscht – und wünscht sich einen dringenden Tapetenwechsel

Die 34-Jährige Mutter lebt seit 2001 in Mannheim. Auch die nächsten zwei Jahre wird sie die Benz-Baracken ihr Zuhause nennen: „Sind jetzt noch zwei Jahre hier, aber wir suchen schon, weil ich will so schnell wie möglich weg“, so Petra im TV über ihre Wohnsituation.

„Wir brauchen mal einen Tapetenwechsel“, stimmt ihr Verlobter zu. Bei Sascha und Petra läuft es zur Zeit alles andere als rund: Auch im Hinblick auf die geplante Hochzeit gibt es einen Rückschlag für die Familie. Die Trauung des „Hartz und herzlich“-Paares muss verschoben werden. Zudem hat Sascha mit seiner erneuten Arbeitslosigkeit zu kämpfen. (sik)

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