Zwei Todesfälle sind aufzuklären

Berliner "Tatort: Tiere der Großstadt": Roboter und Wildschwein im Visier der Ermittler

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Roboter als Barista: Auf dem Kurfürstendamm steht der „Robista“ Coffeeshop. Klaas Andresen (Frank Leo Schröder, von links), erklärt den Ermittlern Nina Rubin (Meret Becker), Robert Karo (Mark Waschke) und Mark Steinke (Tim Kalkhof) das Gerät.

Zwei Todesfälle müssen die Berliner Kommissare im „Tatort: Tiere der Großstadt“ aufklären. Einmal scheint ein Roboter einen Menschen ums Leben gebracht zu haben, einmal ein Wildschwein. Fragen und Antworten zur Folge am heutigen Sonntag. 

Von denen es in der Hauptstadt viele gibt, wie in dem spannenden Fall von Beate Langmaack (Buch) und Roland Suso Richter (Regie) zu erfahren ist.

Sind das dann überhaupt Morde?

Das ist genau die Frage, die sich Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) stellen müssen. Coffeeshop-Betreiber Tom Menke wird tot in seinem Kiosk aufgefunden. Das Besondere: Dort arbeitet kein Mensch, ein Roboter brüht den Capuccino auf. Das Lächeln erscheint nur auf dem Display. Doch es gibt viele Sicherheitsschranken, die Maschine kann sich nicht bewegen, wenn Wartungsklappen geöffnet sind. Auch bei der toten Joggerin mit den Wildschweinwunden bleiben Unklarheiten.

Gibt es dann die „Tatort“-üblichen didaktischen Infos über Roboterentwicklung?

Ein bisschen schon. Das ist aber spannend, zumal im Science-Center des Duderstädter Prothesenherstellers Ottobock gedreht wurde.

Haben die beiden Fälle etwas miteinander zu tun?

Das nicht, die Folge arbeitet heraus, wie sich Menschen in einer Ehe immer mehr miteinander verstricken und in unlösbare Konflikte bringen können.

Wie werden die Kommissare diesmal präsentiert?

Ohne Auffälligkeiten. Außer, dass Karow wieder extrem schlechte Laune hat.

Was ist sonst besonders an „Tiere der Großstadt“?

Die Optik. Das nächtliche Berlin wird extrem cool präsentiert, Drehorte sind neben dem futuristischen Ottobock-Haus etwa der Kurfürstendamm und die Hackeschen Höfe. Außerdem zwei Theaterdarsteller: Der Frankfurter Bühnenstar Valery Tscheplanowa ist die Frau des Baristas, Horst Westphal (89) ein betagter Anwohner, der Karow oft anruft, in seine Wohnung lockt und ihm Rätselhaftes erzählt. Verwirrt oder nicht? Ein schöner Nebenstrang.

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