Neuseeland fördert Erfolgs-Regisseur

Cameron dreht drei neue "Avatar"-Filme

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Regisseur James Cameron und Schauspielerin Sigourney Weaver (l) im Jahr 2009 bei der Vorstellung des ersten "Avatar"-Films.

New York - Hollywood-Regisseur James Cameron wird alle drei Fortsetzungen seines 3D-Fantasy-Kassenschlagers "Avatar" in Neuseeland drehen.

Wie Cameron am Montag mitteilte, zahlt ihm die Regierung in Wellington eine Filmförderung von bis zu einem Viertel der Produktionskosten. Insgesamt beläuft sich das Budget für die drei Filme auf mindestens 500 Millionen neuseeländische Dollar (knapp 300 Millionen Euro). Premierminister John Key sagte, die neuen "Avatar"-Filme würden der Welt zeigen, "dass Neuseeland ein großartiger Ort ist, um Filme zu drehen".

Schon der erste "Avatar"-Film, der 2009 in die Kinos kam und mit 2,8 Milliarden Dollar (rund zwei Milliarden Euro) weltweit mehr Geld einspielte als jeder andere Film zuvor, war teilweise in Neuseeland gedreht worden. Für die Spezialeffekte, die mit einem Oscar ausgezeichnet wurden, engagierte Cameron die neuseeländische Firma Weta Digital, die auch bei der "Herr der Ringe"-Trilogie und beim "Hobbit" von Regisseur Peter Jackson für die visuellen Effekte verantwortlich war.

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In "Avatar" ging es um das Volk der Na'Vi, das auf dem Planeten Pandora im Einklang mit der Natur lebt und sich gegen eine Invasion der Menschen zur Wehr setzt. Auch in den drei Fortsetzungsfilmen soll es nach früheren Äußerungen Camerons wieder um die Na'Vi gehen, die sich mit allen Mitteln gegen einen skrupellosen Bergbaukonzern zur Wehr setzen. Die Fortsetzungen sollen 2016, 2017 und 2018 jeweils am Jahresende in die Kinos kommen.

AFP

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