Von Aschenbrödel bis Michel

5 Zutaten, die ein guter Weihnachtsfilm braucht

Ceddie (Ricky Schroder, links) sitzt neben dem alten Earl of Dorincourt (Alec Guinness). Beide haben ein Buch in der Hand.
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„Der kleine Lord“: Ceddie (Ricky Schroder, links) besucht den alten Earl of Dorincourt (Alec Guinness) auf seinem Schloss.

Diese Weihnachtsfilme laufen demnächst im Fernsehen.

Es duftet nach Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Zimt: Das besinnliche Fest rückt immer näher. Dabei dürfen die Klassiker im Fernsehen nicht fehlen. Wir geben einen Überblick, welche fünf Zutaten ein guter Weihnachtsfilm braucht.

Großes Herz

Ein großes Herz gehört an Weihnachten dazu. Das entlockt der kleine Ceddie Errol (Ricky Schroder) seinem Großvater (Alec Guinness), dem Earl of Dorincourt, in dem Klassiker „Der kleine Lord“ (1980). Der eher kühle Mann lädt seinen Enkel auf sein Schloss in England ein, um ihn dort standesgemäß zu erziehen. Durch die liebevolle Art des Jungen verwandelt er sich im Film von Jack Gold in einen Wohltäter und bringt seine weiche Seite zum Vorschein. ARD, 17.12., 20.15 Uhr

Dieses große Herz fehlt zunächst auch Ebenezer Scrooge im Zeichentrickfilm „Die Weihnachtsgeschichte“ (1997). Der geizige alte Mann wird von drei Geistern besucht, die ihm sein Verhalten vor Augen führen. Im Film von Stan Phillips wird ihm bewusst, dass er sich ändern und seine Kaltherzigkeit ablegen muss. Super RTL, 24.12., 20.15 Uhr

Romantische Magie

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Da darf eine romantische Magie nicht fehlen, wie bei dem Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ aus dem Jahr 1973. Durch die verliebten Blicke zwischen Aschenbrödel (Libuse Safránková) und dem Prinzen (Pavel Trávnícek) im Märchenfilm von Václav Vorlícek schmelzen viele dahin. HR, 19.12., 12.35 Uhr

In diese Kategorie fällt auf jeden Fall auch die Liebeskomödie „Liebe braucht keine Ferien“ (2006) von Nancy Meyers, in der zwei Singlefrauen ihre Häuser tauschen, um den Männern an Weihnachten zu entkommen. Doch natürlich kommt es anders. So verliebt sich Amanda Woods (Cameron Diaz) in den Bruder ihrer Tauschpartnerin. Vom ersten Moment an sprühen die Funken zwischen den beiden. RTL 2, 23.12., 20.15 Uhr

Weihnachtschaos

Nicht immer läuft alles harmonisch und besinnlich ab am Heiligen Abend. Während die meisten Filme einen einfach nur berieseln, sorgt „Kevin allein zu Haus“ (1990) für ein turbulentes Weihnachtsfest. Der achtjährige Junge (Macaulay Culkin) wird aus Versehen über die Feiertage alleine zuhause gelassen. Doch eine Diebesbande hat es auf das Haus der Familie abgesehen. Das Fest der Liebe lässt sich Kevin aber nicht nehmen, und tüftelt in der Komödie, bei der Chris Columbus Regie führte, einen Plan gegen die beiden Verbrecher aus. Sat.1, 24.12., 20.15 Uhr

„Kevin allein zu Haus“: Kevin (Macaulay Culkin) verteidigt sein Elternhaus.

Der etwas andere Weihnachtsfilm für diejenigen, die mit dem Fest nicht viel anfangen können, aber ebenfalls mit Chaos verbunden, ist „Stirb Langsam“. In dem letzten Actionfilm der Reihe „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ (2013) von John Moore will Polizist John McClane (Bruce Willis) seinen Sohn aus dem Gefängnis holen. Kabel Eins, 20.12. 20.15 Uhr

Bewegende Momente

Die verschiedensten Weihnachtsgeschichten sorgen in „Tatsächlich Liebe“ (2003) für viele bewegende Momente. So verliebt sich der neue Premierminister (Hugh Grant) in eine seiner Angestellten, eine frisch verheiratete Frau hat keine Ahnung, dass sie gerade das Herz eines Freundes bricht und ein Vater muss sich nun alleine um seinen von Liebeskummer geplagten Sohn kümmern. Regie führte Richard Curtis. ZDFneo, 23.12., 20.15 Uhr

„Tatsächlich Liebe“: David (Hugh Grant) ist der neue Premierminister.

Ebenfalls sehr bewegend ist die Geschichte von dem armen Charlie Bucket (Freddie Highmore), der eine der fünf goldenen Eintrittskarten gewinnt, um die berühmte Schokoladenfabrik von Willy Wonka (Johnny Depp) zu besuchen. In Tim Burtons Fantasyfilm „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (2005) erwartet eines der fünf Kinder eine Überraschung. Sat.1, 20.12., 20.15 Uhr

Kindheitshelden

Was im Nachmittagsprogramm an Heiligabend nicht fehlen darf, ist Michel aus Lönneberga (Jan Ohlsson). Der gehört bereits zu Weihnachten wie der Tannenbaum. Die Folge „Als Michel das Fest für die Armen gab“ spielt selbst in der Weihnachtszeit. Die wohl beliebteste Episode ist „Michel in der Suppenschüssel“ (1971), bei der Olle Hellbom Regie führte. Zwar ist Michel nicht der klassische Kindheitsheld, doch will er eigentlich nur helfen, auch wenn das nicht immer so läuft, wie geplant. ZDF, 24.12., 14.55 Uhr

Ein weiterer Klassiker von Kinderbuchautorin Astrid Lindgren gehört in diese Sparte: Pippi Langstrumpf (Inger Nilsson). Das Mädchen mit den rothaarigen Zöpfen ist das stärkste Kind der Welt. In „Pippi geht von Bord“ (1968) von Olle Hellbom unternimmt sie mit ihren Freunden viele Abenteuer. ZDF, 24.12., 13.35 Uhr (Samira Müller)

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