Sohn Marvin als Casting-Assistent?

Das sagt Dieter Bohlen zum DSDS-Gerücht

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Dieter Bohlen will DSDS aus dem Quotentief holen.

Berlin - Etwas muss sich dringend ändern bei „Deutschland sucht den Superstar“. Spekulationen, was das sein könnte, schießen ins Kraut. Jetzt hat Jury-Chef Dieter Bohlen zu einer Stellung genommen.

„Die Behauptung, ich hole mir Verstärkung für DSDS aus der eigenen Familie, einer meiner Söhne solle mich bei der Star-Suche unterstützen, ist frei erfunden“, sagte Bohlen am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor gemeldet, dass im Zuge einer Neugestaltung der RTL-Castingshow Sohn Marvin (24) künftig seinem Vater assistieren solle.

DSDS: Von Superstars zu Superflops

Alexander Klaws (2003): Uaaah! Den Urwaldschrei hat Alexander Klaws drauf: Als Tarzan schwingt sich Alexander seit einem Jahr von Liane zu Liane – statt Konzerte zu geben, legte der 27-Jährige eine Musical-Karriere hin. Er war 2003 der erste Gewinner des Musikcastings. So einen wie ihn wird es wohl nie wieder geben: Keine Drogenprobleme, keine Hartz-IV-Vergangenheit, keine Gefängnisaufenthalte. Nebenbei arbeitet er mittlerweile an seinem fünften Album. © dpa
Elli Erl (2004): Sie ist bisher die einzige Frau, die von den DSDS-Fans zum Superstar gekürt wurde. Doch die Regensburgerin ist auch die einzige Gewinnerin, die keinen Nummer-1-Hit in den Charts platzieren konnte. Die 31-Jährige macht immer noch Musik, ihr Geld verdient sie aber mit einem normalen Beruf: Erl unterrichtet Realschüler. Ihre Erfahrungen im DSDS-Zirkus hat sie in einem autobiografischen Jugendroman verarbeitet: "Gecastet" erschien im März. © dpa
Tobias Regner (2006): Hart, laut, wild: Tobias Regner sollte damals das Image des Rockers verkörpern. Der 28-Jährige schlägt sich seit 2007 ohne Plattenvertrag durch, veröffentlichte vor gut einem Jahr mit seiner Band das kaum wahrgenommene Album "Kurz Unsterblich". Dieses Jahr folgt die Platte "Akustisch". Regner hat mit der Zeit mit dem RTL-Musikcasting komplett abgeschlossen, heute sagt der Sänger, dass er nie wieder zu einer Castingshow gehen würde. © dpa
Mark Medlock (2007): Nach dem Casting kletterten Mark Medlocks Singles "Now or never", "You can get it" und "Summer Love" jeweils auf Platz eins der Charts. Musikalisch ist er damit der erfolgreichste Superstar. Auch das 2010 veröffentlichte Album "Rainbow’s End" kam auf Platz drei. Eine gute Bilanz für den 32-jährigen Bohlen-Liebling, den RTL als abgehalfterten Arbeitslosen ohne Perspektive darstellte. © dpa
Thomas Godoj (2008): Stolz posierte Thomas Godoj vor zwei Jahren mit dem Echo – der Superstar von 2008 hat den wichtigen Musikpreis abgeräumt. Die erste Single "Love is you" kam auf Platz eins der Charts, doch bereits der Nachfolger "Helden gesucht" hievte sich mühsam auf Platz 12. Es wurde ruhiger um den heute 33-Jährigen. Er arbeitet immer noch als Musiker, tritt aber auf kleineren Bühnen und Festivals auf. Keine schlechte Karriere für den früheren Hartz-VI-Empfänger. © dpa
Daniel Schuhmacher (2009): Daniel wer? Der Gewinner der sechsten DSDS-Staffel verschwand so schnell aus dem Gedächtnis, wie er aufgetaucht war. Oder haben Sie noch seine Debütsingle "Anything but Love" im Ohr? Keines seiner folgenden Lieder schaffte es unter die Top 20. Trotzdem ist der 24-Jährige der Musik treu geblieben und will laut dpa im Sommer eine neue Single präsentieren. © dpa
ToMehrzad Marashi (2010): Mehrzad Marashi hatte es von Anfang an nicht leicht – musste er sich doch gegen DSDS-Rüpel Menowin durchsetzen. Seine Tour 2010 musste er abblasen. Zu wenig Fans wollten den heute 30-Jährigen auf der Bühne sehen. © dpa

Die Quoten der Sendung waren zuletzt stark zurückgegangen, trotz einer Umbesetzung innerhalb der Jury. Der 59-jährige Musikproduzent hatte in einem Interview mit dem Magazin „Closer“ vor einigen Wochen mit einer Zusammenarbeit mit „The Voice“-Juror Xavier Naidoo geliebäugelt. „Wenn sich das Aushängeschild von "The Voice" und der Boss von "DSDS" zusammenfinden - ich glaube, das wäre megainteressant! Wir könnten Dinge bewegen!“

dpa

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