Nach "Tatort"-Aus

Dominic Raacke dreht erstmal keine Krimis

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Dominic Raacke.

Berlin - Schauspieler Dominic Raacke (55), der am Sonntagabend seinen letzten Fall als Kommissar Till Ritter im Berliner „Tatort“ zu meistern hatte, will vorerst nicht mehr in Krimis mitspielen.

„Aber ich bin dem Fernsehen weiterhin sehr verbunden und finde es ein ganz tolles Medium“, sagte Raacke der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Eine Rückkehr zur beliebten ARD-Krimireihe schließt der Schauspieler aus: „Tatort ist für mich gelaufen.“

Der Sender RBB hatte entschieden, die Berliner Kommissare ab 2015 neu zu besetzen. Raackes Kollege Boris Aljinovic (als Felix Stark) löst zuvor noch einen Fall allein.

Fast 10 Millionen beim Abschied vom Berliner „Tatort“

Großer Bahnhof zum Abschied von Dominic Raacke und Boris Aljinovic vom Berliner „Tatort“ am Sonntagabend: 9,99 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 26,7 Prozent) verfolgten in der ARD am Sonntagabend ab 20.15 Uhr den letzten Krimi mit dem Hauptstadt-Kommissargespann Ritter und Stark, das den Tod eines Kindes bei einem Briefbombenanschlag aufzuklären hatte. Wer auf das Ermittlerduo folgt, ist noch offen.

Großes Interesse erzeugte die ZDF-Berichterstattung von den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Das deutsche Rodler-Gold sahen ab 17.55 Uhr im ZDF 9,22 Millionen Zuschauer (32,4 Prozent). Ab 18.30 Uhr waren beim Skispringen 8,72 Millionen Wintersportfans (25,2 Prozent) dabei. Das Melodram „Zwischen Himmel und hier“ nach einem Roman von Cecilia Ahern sahen ab 20.25 Uhr 6,04 Millionen (16,3 Prozent).

Hinter den öffentlich-rechtlichen Sendern platzierte sich Sat.1 als Nummer drei: Die Krimiserien „Navy CIS“ und „The Mentalist“ schalteten 3,91 Millionen Zuschauer (10,4 Prozent) und 3,29 Millionen (9,3 Prozent) ein. Der RTL-Thriller „Inception“ mit Leonardo DiCaprio kam ab 20.15 Uhr auf 2,44 Millionen Zuschauer (7,4 Prozent). Am Vorabend brachte es die Reihe „Vermisst“ noch auf 4,94 Millionen (15,0 Prozent).

dpa

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