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Nach Rassismus-Skandal im Dschungelcamp: Was die TV-Zuschauer nicht zu sehen bekommen haben

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Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderieren die RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“
Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderieren die RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ © RTL / Stefan Menne

Nach der rassistischen Äußerung von Janina Youssefian schmiss RTL das Model aus der Show. Doch nun sollen weitere Dschungelcamp-Geheimnisse ans Licht gekommen sein.

Südafrika - Vom Dschungelcamp zum Krisencamp. Die ersten vier Folgen der erfolgreichen TV-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ sorgten für ordentlich Gesprächsstoff. Auch vor dem Dschungelstart gab es immer wieder neue und schockierende News rund um die Kandidatinnen und Kandidaten. Zuerst gab es bei Christin Okpara großes Aufsehen aufgrund ihres angeblich gefälschten Impfpasses*. Danach wurde vom Sender bekannt gegeben, dass Lucas Cordalis nicht am Dschungelcamp teilnehmen kann, da er sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Nun folgt der nächste Skandal rund um Model Janina Youssefian. Die 39-Jährige beleidigte ihre Dschungelcamp-Konkurrentin Linda Nobat mit rassistischen Aussagen. Der Sender entschied sich in kürzester Zeit dazu, sie aus der Show zu werfen und nach Hause zu schicken.

Doch was die TV-Zuschauerinnen und TV-Zuschauer nicht mitbekommen haben sollen, erfuhr nun Bild. RTL und die Produktionsfirma ITV trafen sich am Dienstagnachmittag zu einer Krisensitzung. Diese Szenen haben IBES-Fan bislang nämlich nicht zu sehen bekommen.  

Dschungelcamp 2022: TV-Teilnehmer forderten den Rauswurf von Janina Youssefian 

Nach Bild-Informationen haben einige Dschungelcamp-Promis* den sofortigen Rauswurf von Janina Youssefian gefordert. Rassistische Beleidigungen und Äußerungen haben in der TV-Show nichts zu suchen. Auch Harald Glööckler äußerte sich zu dieser Situation und war fassungslos: „Geht‘s noch? Unsäglich peinlich! Also das glaub ich jetzt nicht!“, lautete seine Aussage im Camp. Laut weiteren Informationen der Bild-Redaktion habe RTL Janina Youssefian eigentlich weiterhin in der Show behalten wollen. Ein Produktionsmitarbeiter äußerte sich aber mit Bedenken: „Aber dann fürchtete man, dass Kandidaten nach der Show über den Vorfall auspacken würden und dass es zu einem Mobbing-Skandal wie damals bei „Promis unter Palmen“ kommt“, heißt es in dem Bericht. Auf die Anfrage von tz, ob RTL Janina Youssefian weiterhin als Kandidatin behalten wollte, kam bislang noch keine Rückmeldung. Janina Youssefian saß wenige Stunden nach ihrer Rassismus-Aussage wieder im Flugzeug - auf dem Rückflug nach Deutschland.

Dschungelcamp 2022: Janina Youssefian drohen weitere Konsequenzen

Das 39-jährige Model muss mit weiteren Konsequenzen aufgrund ihrer rassistischen Aussage rechnen. So äußerte sich ein weiterer Produktionsmitarbeiter im Bild-Interview dazu - denn Janina Youssefian soll auch an weiteren Shows nicht mehr teilnehmen dürfen: „Sie soll auch von der Wiedersehen-Show und weiteren Projekten ausgeschlossen werden. Darüber hinaus will der Sender das bislang überwiesene Geld wieder zurückhaben“. Auch ihre TV-Gage, die bei rund 60.000 Euro liegen soll, muss sie zurückzahlen. Die Promis bekommen ihr Geld nicht direkt, sondern in vier Schritten ausgezahlt. Rund 40 Prozent soll sie schon bekommen haben - nun muss sie die 24.000 Euro wohl an den Sender wieder zurückzahlen.

Dschungelcamp 2022: Janina Youssefian forderte Rauswurf von Linda Nobat

Im Dschungelcamp-Vertrag ist festgehalten, dass man sich moralisch und sittlich einwandfrei zu verhalten hat. Doch mit der rassistischen Äußerung hat Janina Youssefian einen Vertragsbruch begangen. Die ehemalige Dschungelcamp-Teilnehmerin äußerte sich kurz nach ihrem Rauswurf auf ihrem Instagram-Account und veröffentlichte ein Statement - auch entschuldigte sie sich nochmal öffentlich für ihr Verhalten. Dennoch forderte sie in ihrem Beitrag, dass RTL sie und Linda Nobat aus dem Camp hätten nehmen sollen. Das Thema wird auch weiterhin ein Gesprächsthema bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ sein*.

*tz.de ist Teil von IPPEN.Media

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