Zweiteiliger ARD-Politthriller

"Der Fall Barschel": Er spielt die Hauptrolle

+
Matthias Matschke.

Berlin - Die Dreharbeiten zur Verfilmung des 80er-Jahre-Polit-Skandals um Uwe Barschel haben begonnen. Verkörpert wird der verstorbene schleswig-holsteinische Ministerpräsident von keinem Unbekannten.

In die Rolle von Uwe Barschel (1944-1987) schlüpft Schauspieler Matthias Matschke, wie die ARD-Filmtochter Degeto am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Der 46-Jährige ist vor allem als Spezialist für lustige Rollen bekannt. So spielt er etwa den Bruder von Bastian Pastewka in der nach ihm benannten Comedy-Serie und fester Bestandteil des "Ladykracher"-Ensemble rund um Anke Engelke. Doch auch im Kinofilm „Grand Budapest Hotel“ und dem ZDF-Krimi „Helen Dorn - Das dritte Mädchen“ machte er sich einen Namen. Eine tragende Rolle aber spielt Alexander Fehling als investigativer Journalist, der sich in einem Gestrüpp aus Tatsachen und Spekulationen verliert, hieß es.

Barschel war 1987 zurückgetreten, nachdem bekanntgeworden war, dass sein Referent im Wahlkampf den SPD-Kandidaten Björn Engholm hatte bespitzeln lassen. Kurz darauf wurde Barschel in einer Badewanne eines Genfer Hotels tot aufgefunden.

Die Produktion hat für die Degeto die Firma Zeitsprung übernommen, die unter anderem schon den Film „Contergan - Eine einzige Tablette“ für die ARD inszeniert hatte. Gedreht wird bis Mitte Dezember in Hamburg, Genf; Berlin und Marokko.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.