Fernsehsender gleichen Lautstärke an

Berlin - Ab diesem Freitag wollen die öffentlich-rechtlichen TV-Anbieter und ihre privaten Konkurrenten ihre Programme mit einheitlicher Lautstärke ausstrahlen.

Das teilte die ARD-Geschäftsführung am Montag mit. „Lautstärkesprünge“ beim Umschalten zwischen den Sendern sowie zwischen den Programmbeiträgen innerhalb eines Senders sollen ab dem Start der Internationalen Funk-Ausstellung (IFA) deutlich verringert werden, hieß es. Dies gelte grundsätzlich für alle Programmbeiträge, also auch für Werbung und Trailer.

Auf bestimmte Einschränkungen muss sich der Zuschauer dennoch einstellen: „Die bewusst dramaturgisch eingesetzte Klangdynamik innerhalb eines Sendebeitrags oder eines Werbespots bleibt als elementares Gestaltungsmerkmal davon allerdings unberührt“, hieß es in der Mitteilung. „Einzelne Momente oder Passagen unterschiedlicher Lautstärke wird es auch weiterhin geben.“

Die Grundlage für den gemeinsamen Beschluss bietet eine neue internationale Empfehlung der EBU (European Broadcasting Union) zur „Lautheitsmessung und -Aussteuerung“.

Die neue Generation von Messgeräten ermöglicht laut ARD nun „die Aussteuerung nach "Lautheit" und löst damit die bisher bekannte Spitzenpegelmessung ab“. Dadurch könne der Sendebeitrag so produziert werden, dass die Lautstärke am Sendeausgang einen definierten Wert aufweise.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.