2017 wird der zweite Teil des Münchner Tatorts ausgestrahlt

Fortsetzung des Albtraums folgt

Suchen im Müll nach dem Messer des Täters: Die Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec, von links), Karl-Heinz Hammermann (Ferdinand Hofer) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl). Foto: br

Das ist bei den Münchner "Tatort"-Kommissaren Batic und Leitmayr in 25 Jahren Dienst noch nicht vorgekommen. Der „Tatort: Die Wahrheit" blieb ungelöst und wird 2017 fortgeführt.

Der Albtraum ist noch nicht beendet - im Münchner „Tatort: Die Wahrheit“ konnten die Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) den Täter, der einen Mann auf offener Straße niedergestorchen hat, nicht finden. Die Fortsetzung ist für 2017 angekündigt.

Fortsetzung in 2017 

Die Dreharbeiten zu der Fortsetzung „Der Tod ist unser ganzes Leben“ sind abgeschlossen. Ein Jahr nach dem aktuellen Fall in München geschieht ein ähnliches Verbrechen ohne erkennbares Motiv. Die Tat trägt dieselbe grausame Handschrift. Regie geführt hat Philip Koch nach einem Drehbuch von Holger Joos.

Auf Facebook ist eine Vorschau zum Fall abrufbar: Die Kamera folgt dem Täter, wie er durch eine Fußgängerzone geht und die Passanten zählt, die ihm entgegenkommen. Den achten Fußgänger ersticht er.

Meinung zu „Die Wahrheit“ 

Den „Tatort“ schauten 9,52 Millionen Menschen, womit Das Erste einen Marktanteil von 26 Prozent erzielte.

Auf Twitter sorgte besonders die Münchner Polizei für Gesprächsstoff. Zur Handlung des „Tatorts“ schrieben sie als „Faktenchecker“, wie Teile der Ermittlungen in der Praxis abgelaufen wären: „Akteneinsicht gibt es nur für den Rechtsanwalt. Muss bei der Staatsanwaltschaft beantragt werden“ oder „Hunderte Müllsacke untersuchen? Klingt eigenartig, aber haben schon ganze Mülldeponien durchwühlt“. Außerdem kommentierten sie auch mit Augenzwinkern: Achtung, Behördenkakao!!!…geschmacklich meistens unterdurchschnittlich…Aber stärkt das Immunsystem!

Die Nutzer auf HNA.de kommentierten zum „Tatort“: 

tabu: Einer der wenigen „Tatorte“, die mal wieder sehenswert waren.

mutzurluecke: Selten so einen miesen Münchner „Tatort“ gesehen.

Plasmatic: Eine an den Haaren herbeigezogene Story, eine absurde Tatmotivation, nervige persönliche Probleme der Kommissare.

Senfdazugeber: Gutes und spannendes Werk aus München. Hat mir gefallen. Lediglich die Rolle des verschwiegenen, kleinen Jungen in der „Tatort“-Reihe scheint mir allmählich auserzählt. Mir zumindest war schon um 20.17 Uhr klar, was am Ende den entscheidenden Hinweis geben wird...

Im Internet ist es üblich, Spitznamen zu benutzen.

So wird über den Tatort getwittert

Lieber 90 Minuten:

Unschlüssig.

Subtile Drohnen.

Faktencheck.

Zu lange Pause.

Langeweile.

Grusel.

Polizisten mit Humor.

Bestnote.

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Kommentare

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