Franziska Weisz ist die Neue an Falkes Seite

Jeden kann es treffen: "Gottes Zorn" im NDR-Tatort

Ergänzen sich gut: Der lockere Falke (Wotan Wilke Möhring) und die stille Grosz (Franziska Weisz), die niemals lacht. Foto: ndr

Eine Österreicherin, die man aus anspruchsvollen Kinofilmen kennt, ist die Neue im NDR-"Tatort" mit Wotan Wilke Möhring. In "Gottes Zorn" geht es um islamistische Terroristen.

Mit seinen Kollegen im NDR-„Tatort“ hat Wotan Wilke Möhring kein Glück. Erst verabschiedete sich Sebastian Schipper, der den Job in der ARD-Krimireihe nur angenommen hatte, weil er Geld brauchte, und der nun als Regisseur („Victoria“) Erfolg hat. Dann stieg auch Petra Schmidt-Schaller aus. In „Zorn Gottes“, seinem siebten Fall als Kommissar Thorsten Falke (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD), bekommt Möhring (48) eine neue Kollegin.

Wer ist die Neue an der Seite von Wotan Wilke Möhring?

Franziska Weisz (35) kennt man vor allem aus anspruchsvollen Kinofilmen. Entdeckt wurde die Österreicherin 2001 von ihrem Landsmann Ulrich Seidl, der sie in seinem Meisterwerk „Hundstage“ besetzte. Nach dem Studium (BWL und Internationale Beziehungen) in Wien und England war Weisz im Drama „Kreuzweg“ zu sehen, das 2014 auf der Berlinale den Silbernen Bären erhielt. Zuletzt wirkte die Wahl-Berlinerin, die mit Regisseur Felix Herzogenrath verheiratet ist, in der US-Serie „Homeland“ mit. Im „Tatort“ ist ihre stille und geheimnisvolle Figur Julia Grosz eine gute Ergänzung zum lockeren Falke.

Um was geht es in „Zorn Gottes“?

Um Schleuser, die einen islamistischen Terroristen nach Deutschland holen. Falke und Julia Grosz müssen zwar auch einen Mord am Hannoveraner Flughafen aufklären, interessanter ist aber die Frage, was die Dschihadisten planen. Autor Florian Oeller und Regisseur Özgür Yildirim haben ihre Figuren an die Lohberger Brigade aus Dinslaken angelehnt, die engen Kontakt zu den Pariser Attentätern gehabt haben soll. Wegen der Anschläge dort strahlt die ARD früher aus als geplant.

Lohnt sich das Einschalten?

Bei den ambitionierten Krimis mit Möhring eigentlich immer - auch wenn diesmal nicht alles überzeugt. Die Botschaft lautet: Die Terroristen können jeden von uns treffen.

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