6. Staffel auf Sky Atlantic HD, 21 Uhr

Fünf Gründe, warum man die Serie "Game of Thrones" sehen sollte

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Keine Überlebensgarantie: Bei „Game of Thrones“ sterben regelmäßig die Hauptfiguren. Auch Jon Schnee (Kit Harrington), das uneheliche Kind des in Staffel eins getöteten Königs Eddard Stark, musste bisher in jeder Staffel ums Überleben kämpfen.

Es hat sich mittlerweile bis ins letzte Mauseloch herumgesprochen, dass es sich lohnt, die Serie „Game of Thrones“ zu schauen.

Jetzt ist die sechste Staffel auf dem Markt. Es ist also an der Zeit, sich von seinen Freunden und Hobbys zu verabschieden, die Essensvorräte aufzustocken und sich den bequemsten Platz vor dem Fernseher zu sichern: Man gibt ihn dann nämlich für viele Stunden nicht mehr auf. Fünf Gründe, warum man die Serie unbedingt sehen sollte.

1. Was bitte soll man denn sonst gucken? 

Es gibt nichts Vergleichbares. Der Kampf um den Königsthron einer mittelalterlichen Welt bietet alles, was den suchtgefährdeten Serienfreund an den Sessel nagelt: tiefe Liebe, noch tieferen Hass, fiese Intrigen, unfassbare Actionszenen. Und dazu so viele Geschichten in der Geschichte, dass man leicht den Überblick, aber nie die Lust verlieren kann, weiterzuschauen.

2. Weil es so verstörend faszinierend ist. 

Verweigerer haben Bedenken wegen der brachialen Gewalt und der – oft nicht weniger brutalen – Sexszenen. Zu Recht. Als Zuschauer darf man alles sein, nur nicht zimperlich. Selbst in scheinbar friedlichen Momenten fliegt rasch auch mal ein Körperteil durch die Gegend. Am besten hat man stets ein Kissen parat, hinter dem man sich verstecken kann. Aber dann hat man keine Hände frei, um sich die Ohren zuzuhalten, verflixt. Doch fürs Aussteigen war es ja schon nach dem allerersten Teil der allerersten Staffel zu spät. Also: Augen zu und durch.

3. Wegen der Dialoge. 

Die Serie entstand nach der Fantasy-Saga von George R.R. Martin - auf unglaublich hohem sprachlichen Niveau. So manche Gespräche sollte man in Stein meißeln und allen Drehbuchautoren zum Auswendiglernen geben. Jeder der ungezählten Darsteller trägt immer und überall eine – meist blutverschmierte – Waffe mit sich herum. Die schärfste aber tragen alle im Mund: ihre Zunge. Die verletzt so manchen Gegenspieler tiefer, als es ein Schwert vermocht hätte.

4. Weil man das Loslassen lernen kann. 

Schon in der ersten Staffel geschieht das Unfassbare: Am Ende liegen alle (!) Hauptfiguren gemetzelt und mausetot im Bild herum. Die Moral aus der Geschicht: Man darf sein Herz auf gar keinen Fall an eine Figur hängen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie unter mehr oder weniger schmerzhaften Umständen stirbt, ist hoch.

5. Weil es super ist, einer Sucht nachgehen zu können, ohne Schaden an Leib und Seele zu nehmen. 

Es ist ohnehin ein Wunder, dass dieses Abenteuer, das zigmal mehr Sog als der „Herr der Ringe“ hat, überhaupt im Fernsehen läuft. Wer also richtig was zu sehen bekommen will, muss nichts machen. Nur einschalten.

Game of Thrones: Staffel sechs, montags um 21 Uhr auf dem Sender Sky Atlantic HD. 

Auch Amazon und iTunes haben die aktuellen GoT-Folgen auf deutsch im Programm. Bei den beiden Anbietern zahlt man pro Folge 2,99 Euro oder als Staffelpass 28,99 Euro.

Hintergrund: Sechste Staffel ohne Buchvorlage

Orientierten sich die vorigen fünf Staffeln von „Game of Thrones“ noch an der gleichnamigen Romanvorlage, geht es in der neuen Staffel andersherum. Autor George R. R. Martin schreibt noch an dem neuen Roman, das neue Drehbuch von David Benioff und Dan Weiss ist somit auch für die Fans der Bücher komplett neuer Stoff. Damit brodelt es in der Gerüchteküche. Denn das Finale der fünften Staffel ließ viele Handlungsstränge offen, darunter das Schicksal des Helden Jon Schnee (Kit Harington), der bei einer Meuterei ergestochen wurde. In Deutschland hat der Bezahlsender Sky die Rechte an „Game of Thrones“. Gesendet werden die neuen Folgen im Original parallel zur US-Ausstrahlung Sonntagnacht, die deutsche Fassung gibt’s Montagabend um 21 Uhr. Knapp 400 000 Mal wurde die erste Folge bereits geguckt, die vorige Woche ausgestrahlt wurde und auch online beim Sender verfügbar ist. Die Zugriffszahlen können also noch steigen. Vom Sky-Quoten-Hit „The Walking Dead“ mit zuletzt im Schnitt 650 000 Zugriffen pro Folge ist die Fantasy-Serie allerdings noch ein Stück weit entfernt. (bdi)

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