Geschichte der Lottozahlen im TV

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Aufnahme aus der Zeit der Anfänge der Ziehung der Lottozahlen im Studio des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main. Von links: Regierungsdirektor H.-R. Bode als Aufsichtsbeamter, Ziehungsassistentin Luise Roth und Ziehungsleiter Helmut Hübner.

Frankfurt/Main - Ein Überblick über die Geschichte der Lottozahlen-Ziehung im deutschen Fernsehen.

Die samstägliche „Ziehung der Lottozahlen“ wurde erstmals am 4. September 1965 live im Ersten ausgestrahlt. Sie gehört damit zu den ältesten Sendungen im deutschen Fernsehen.

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Verantwortlich ist von Beginn an der Hessische Rundfunk. Seit dem 2. Mai 2005 befindet sich das Studio im höchsten Gebäude Frankfurts, dem 200 Meter hohen „Maintower“. Wurden zunächst nur die Zahlen „6 aus 49“ und die „Superzahl“ live gezogen, wird seit 1996 auch die Gewinnzahl des „Spiels 77“ während der Sendung ermittelt. Die Gewinnzahlen der Lotterien „Super 6“ und „Glücksspirale“ werden noch vor der Ziehung in Saarbrücken und in München ausgespielt und nur mitgeteilt.

Sendeplatz in der ARD war zunächst für viele Jahre der späte Samstagabend gegen 22.15 Uhr. Da dieser Termin aber vom pünktlichen Ende der Samstagabendshows abhängig war, konnte es auch deutlich später werden.

Am 3. April 1993 wechselte die „Ziehung der Lottozahlen“ auf den Vorabend gegen 19.50 Uhr. Erste Moderatorin war Karin Dinslage. Karin Tietze-Ludwig amtierte von 1967 bis 1998. Der Satz „Der Aufsichtsbeamte hat sich vor der Ziehung vom ordnungsgemäßen Zustand des Ziehungsgerätes und der 49 Kugeln überzeugt“ ging in die Fernsehgeschichte ein. Tietze-Ludwigs Nachfolgerin ist Franziska Reichenbacher.

mm

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