Trotz prominenter Unterstützung

Peinliche Challenge bei GNTM: Models blamieren sich bei Videodreh

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Team Michalsky und Rapper Cro (5.v.r.).

In der sechsten Folge von GNTM 2018 stand alles im Zeichen der Musik. Die Mädels mussten sich im Tanzen behaupten und animierten hierbei zum Fremdschämen.

Los Angeles - Die vergangene Folge von Germany‘s Next Topmodel dürfte wieder einige Zuschauer vor die Fernsehbildschirme gelockt haben. Denn seien wir mal ehrlich: tief in uns drin sind wir doch alle ein bisschen sadistisch veranlagt. Und wenn die letzte Folge von GNTM 2018 eines getan hat, dann, dass sie diese böse - bisweilen in uns schlummernde - Eigenschaft, zu Tage gefördert hat. So konnte man sich hemmungslos über die zahlreichen Fehltritte der Models amüsieren und sich an deren Model-Leiden erfreuen.

GNTM 2018: Sendung stand unter dem Zeichen der Musik

Doch alles auf Anfang. Schon zu Beginn der Sendung versprühte Heidi Klum einiges an Euphorie: „Diese Woche steht alles unter dem Motto Musik“ flötete sie fröhlich in die Kamera. Im Laufe der Sendung wurde den Zuschauern dann aber auch vermehrt klar gemacht, dass Musik ein ziemlich dehnbarer Begriff ist.

Im Grunde ging es um Rap und Hip Hop. In den Challenges mussten die „Meeedchen“ dann ihre Tanzkünste unter Beweis stellen. Weil zu einer richtigen Performance aber auch Gesang gehört, blieben die Ohren der Zuschauer nicht von einigen schiefen Tönen verschont.

Brooke Candy als „Stargast“ bei GNTM 2018

Wie wir Heidi Klum kennen, hatte sie weder Kosten noch Mühen für ihre Topmodel-Anwärterinnen gescheut. Für die erste Herausforderung - einem Musik-Clip-Dreh - bekamen die GNTM-Kandidatinnen somit einen astreinen C-Promi der amerikanischen Rapper-Szene zur Seite gestellt: Keine geringere als Brooke Candy beehrte das Set mit ihrer Anwesenheit. Die amerikanische Rapperin hatte gleich zwei Funktionen. Zum einen diente ein 30-sekündiger Auszug einer ihrer Songs als Vorlage für die Performance der Mädchen, zum anderen sprang sie als Co-Jurorin ein, um mit einem geschulten Auge die Leistung der Models zu bewerten.

GNTM 2018: Drama ohne Ende - Die „Bruna-Show“

Im Vorfeld zum Videodreh durfte natürlich das Drama nicht zu kurz kommen. Bruna und Gerda gerieten ordentlich aneinander. Auslöser hierfür war, dass Bruna in das Haus von Team Weiß stürmte und die Mädchen zur Rede stellte, wer gesagt hätte sie würde über Sally lästern. Die „Bruna-Show“ wertete Kandidatin Gerda als Ausdruck ihres Bedürfnisses nach Aufmerksamkeit, was ihr gehörig auf die Nerven ging. Obwohl Gerda die angespannte Lage ursprünglich nur beruhigen wollte, ging sie in die Offensive: „Du kommst rein und schreist einfach rum, du hast mich gerade abgefuckt“. Sieht so aus, als würden diese beiden keine besten Freundinnen mehr werden. Das Drama entwickelte sich dann vom Zwischenmenschlichem in ein Natürliches. So mussten Heidis Mädchen den ursprünglichen Drehort, der aufgrund der Waldbrände in Kalifornien von einer Rauchwolke bedroht wurde, fluchtartig verlassen.

GNTM 2018: Heidi Klum rauchte der Kopf

Selbst die neue Location konnte nicht verhindern, dass der Kopf der Model-Mama rauchte. Dass Singen keine Kernkompetenz der meisten von Heidis Mädchen ist, dürfte klar sein, doch auch die tänzerische Darbietung animierte zum Fremdschämen bei den Zuschauern und Verzweifeln bei der Blondine. Zu Greta und Trixi sagte sie: „Ich finde, vom Tanzen her war das eher so ein Gestampfe überall. Und wenn irgendwas ungewollt passiert, darf man sich das danach nicht anmerken lassen.“ Dieses Model-Gebot hätte sich auch Bruna mal besser zu Herzen nehmen sollen. Die Brasilianerin konnte sich nämlich selbst nicht ganz ernst nehmen und lachte mitten in ihrer Performance. Dafür erntete sie kritisches Feedback von Heidi: „Da musst du das durchziehen. Einfach weiter machen, weil uns passieren immer Fehler“.

Auch Brooke Candy wirkte unzufrieden mit der Leistung der Mädels - völlig zurecht, schließlich war es ihr Lied, dass die Mädchen da verschandelten.

GNTM 2018: Kein „Fair-Play“ beim Dance-Battle

Wer dachte, es hätte sich jetzt ausgetanzt, lag damit ziemlich falsch. Mit dem anschließenden Hip-Hop-Dance-Battle wurde nämlich erst die zweite von insgesamt drei Tanz-Challenges der Show eingeleitet.

Beim Battle musste jeweils ein Model aus Team Michael gegen eines aus Team Thomas antreten. Als Sieger dieser Challenge ging das Team des Jurors Hayo hervor - und das obwohl eines seiner Mädchen gegen den goldenen Kodex der Dance-Battles verstoßen hatte. So schubste die sonst so unscheinbare und zurückhaltende Trixi ihre Kontrahentin zu Beginn des Battles. Somit ging der Punkt ganz klar an das gegnerische Team Weiß. 

Sally knüpfte munter an ihre Nörgeleien der letzten GNTM-Folge an und stellte die ordnungsgemäße Einhaltung des Fair-Plays in Abrede: „Ich weiß nicht, warum man nicht einfach zusammen einen fairen Kampf haben kann, wo im Endeffekt einer gewinnt, der es verdient hat“. Insbesondere das Verhalten der Konkurrentinnen sagte ihr nicht zu: „Es ging darum, dass man gegeneinander zeigt, wer besser ist im Tanzen und nicht, dass man den Juroren dann irgendwie anmacht. Das war kein realistisches Dance-Battle“.

Scheint ganz so als würde sie sich chronisch benachteiligt fühlen. Schon in Bezug auf die erste Challenge setzte sie ihre Ätz-Tirade gegen die Model-Mama aus der letzten Folge fort, indem sie sagte: „Die übertreibt immer komplett. Die will uns halt immer schlecht dastehen lassen“. 

GNTM 2018: Erfolgsstrecke für Thomas Hayo 

Thomas Hayo konnte sich in der Episode über eine ungewohnte Erfolgsserie freuen. Zusätzlich zur gewonnenen Challenge, ergatterte mit Zoe ein Mädchen aus seinem Team den Job für die begehrte Fotostrecke im deutschen Nylon Magazine. Er triumphierte gleich doppelt, als er seinem Gegenspieler Michael Michalsky unter die Nase reiben konnte, dass Kandidatin Zoe so sehr beim Shooting überzeugte, dass ihre Fotoserie um zwei Seiten ausgeweitet wurde. 

Cro bei GNTM 2018

Für die letzte Dance-Challenge traten die Mädchen der beiden Teams in einer Gruppenperformance gegeneinander an. Dieses Mal sogar mit wirklich prominenter Unterstützung vom deutschen Panda-Masken-Rapper Cro. Begleitet vom Lied „Noch da“ stolzierten die Kandidatinnen in ihren Overknees vor der Jury herum. Die Darbietung von Team Michael überzeugte Heidi Klum sogar noch mehr als die von Team Thomas - somit ging der Punkt an den Designer. Auch sonst war die 44-Jährige ganz aus dem Häuschen, insbesondere wegen der Outfits ihrer „Meeedchen“. Letztere fanden im Internet jedoch weniger Anklang und stießen bei den Twitter-Usern auf Spott und Hohn:

Nicht dass es uns gewundert hätte, aber natürlich hat auch Sally selbst ihr Outfit nicht unkommentiert gelassen. Sie äußerte sich mit den Worten: „In dieser silbernen Jacke sehe ich aus wie ein Astronaut“.

Die Entscheidung bei GNTM 2018: Speicherkarte statt Foto

Bei der Entscheidung überreichte Heidi den jungen Frauen dieses Mal aber keines der kultigen Fotos, sondern eine Speicherkarte mit den Rapvideos drauf. Super handlich und dank der Größe perfekt dafür geeignet ganz ausversehen verloren zu werden. Dann könnte man die Blamage auf alle Zeit ungeschehen machen - oder auch nicht.

Denn das Internet vergisst nie und das ist auch gut so, sonst müssten wir lustige Tweets, wie diesen in der Zukunft missen:

GNTM 2018: Sarah muss gehen

Letzten Endes konnte die rassige Sarah, die sich durch ihre Kurven auszeichnete, Chef-Jurorin Heidi nicht überzeugen. Die Kandidatin aus Team Michael habe sich einfach nicht ausreichend weiterentwickelt. Und sowieso: Es kann nur eine Germany‘s Next Topmodel werden.

Gerda muss sich in der nächsten Sendung im Shoot-Out gegen Kandidatin Jenny beweisen. Denn nur sexy sein reiche eben auch nicht aus. Deshalb ist es besonders ironisch, dass gerade ein Shooting, bei dem die Models mit splitterfasernackten Männern posieren müssen über den Verbleib in der Sendung entscheiden soll. Ob sich das für Gerda auszahlt und sie einen Heimvorteil bei der Challenge hat, sehen Sie in der nächsten Folge.

Für alle die den Couch-Ticker zur vergangenen Folge verpasst haben: GNTM im Couchticker: Klum schmeißt besondere Kandidatin raus - Favoritin im Shootout

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ang

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