„Gottschalk live“: ARD peilt 23. Januar als Starttermin an

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„Gottschalk live“ soll voraussichtlich am 23. Januar beginnen.

Berlin - Dass Thomas Gottschalk bald seine eigene Show in der ARD haben wird, ist bekannt. Jetzt gibt die Rundfunkanstalt bekannt, dass „Gottschalk live“ voraussichtlich am 23. Januar das erste Mal ausgestrahlt werden soll.

Die Programmdirektion in München bestätigte am Donnerstag, dass der Termin ARD-intern diskutiert werde. Die werktägliche Sendung, die zwischen Montag und Donnerstag im Vorabendprogramm ausgestrahlt wird, soll den Titel “Gottschalk live“ tragen und wird in Berlin produziert. Der 61-Jährige will darin auf seine gewohnt originelle Art und Weise das aktuelle Tagesgeschehen kommentieren. Die Sendung wird immer zwischen der täglichen Krimiserie und der “Tagesschau“ in etwa zwischen 19.30 Uhr und kurz vor 20 Uhr zu sehen sein.

"Wetten, dass..?": Zehn mögliche Gottschalk-Nachfolger

Thomas Gottschalk (60) gibt die Samstagabendshow "Wetten, dass..?" auf. Die Wetten auf seine Nachfolge laufen. © dpa
HAPE KERKELING (46): Er war der Favorit der "Netzgemeinde": witzig, schlagfertig und charismatisch. Außerdem auch blond. Ist bereits Gottschalk-Nachfolger: als Moderator der Goldenen Kamera. Schade nur: Er hat bereits definitiv abgesagt. © dpa
JÖRG PILAWA (45): Der Ex-ARD-Mann gilt seinem neuen Arbeitgeber ZDF wohl als Favorit. Zuschauer denken aber oft, wenn sie den Quizmaster ("Rette die Million!") sehen: netter Schwiegersohn, aber Showmaster? © dpa
MICHELLE HUNZIKER (34): Ihr trauen wohl nicht alle die Verantwortung zu. Die Schweizerin hat außerdem die Untiefen des deutschen Fernsehens gar nicht nötig, weil sie in Italien ein großer Star ist. © dpa
MARKUS LANZ (41): Der frühere RTL-Mann und ZDF-Spättalker ist eher Experte für sogenannte einfühlsame Gespräche am späten Abend als für Star-Interviews auf der "Wetten, dass..?"-Couch. © dpa
GÜNTHER JAUCH (54): Eine Samstagabendshow und dann auch noch die Nachfolge seines Freundes "Thommy"? Das passt nicht in die Strategie des Mannes, der sich ab Herbst als ARD-Polit-Talker etablieren will. © dpa
STEFAN RAAB (44): Das Multitalent will bestimmt nicht noch mehr Öffentlich-Rechtliches machen - ARD-Grand-Prix-Hilfe reicht. Mit "Schlag den Raab" hat er zudem sein "Wetten, dass... 2.0". © dpa
ANKE ENGELKE (45): Die Komikerin, die auch den Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf mitmoderieren soll, wäre auch gut für die Frauenquote am Samstagabend. Ist Deutschland reif dafür? © dpa
JOHANNES B. KERNER (46): Johannes B. Wer? Der Sat.1-Rückkehrer ist irgendwie in der Versenkung verschwunden. Hat sich mit dem ZDF überworfen und wird wohl kaum von dem Mainzer Sender gefragt werden. © dpa
HARALD SCHMIDT (53): Der intellektuelle Entertainer geht von der ARD zu Sat.1. Er gibt sich nicht mehr massenkompatibel. Der Erfolg seines Samstagabend-Versuchs bei "Verstehen Sie Spaß?" von 1992 bis 1995 war mäßig. © dpa
OLIVER POCHER (32): Publikum nicht reif für ihn? Oder aber er womöglich nicht reif genug fürs Publikum? Bekam nach einem "Wetten, dass..?"-Auftritt 2005 Ärger, weil er einer Zuschauerin eine Schönheits-OP empfahl. © dpa

Gottschalk steigt noch in diesem Jahr nach knapp 25 Jahren aus der ZDF-Show “Wetten, dass..?“ aus. Die letzte Ausgabe mit ihm ist am 3. Dezember in Friedrichshafen. Heißer Anwärter als Nachfolger ist Hape Kerkeling.

dpa

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