Helmut Schmidts Qualmerei bringt ARD Ärger

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Ein gängiges Bild: Altkanzler Schmidt mit Glimmstengel.

Berlin - Ohne Zigaretten sieht man Altkanzler Helmut Schmidt kaum mehr im Fernsehen. Sein Tabakkonsum könnte der ARD nun großen Ärger bringen.

Nicht das erste Mal gibt es Ärger wegen Helmut Schmidts Qualmerei: Laut dem Onlineportal sueddeutsche.de kam es 2008 zu einer Anzeige durch eine hessische Nichtraucherinitiative, da Schmidt in einem Hamburger Theater geraucht hatte. Und das kurz nach dem Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes. Zu einem Verfahren kam es damals aber nicht.

Nun hat sich wieder eine Nichtraucherinitiative eingeschaltet: Wie sueddeutsche.de berichtet, wurde Anzeige gegen die ARD-Vorsitzende Monika Piel erstattet, weil Schmidt in einer Sendung mehrere Zigaretten geraucht habe.

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Durch den Qualm seien die Mitarbeiter zum Passivrauchen gezwungen worden. Die Initiative sähe darin einen groben Verstoß gegen Paragraf 5 der Arbeitsstättenverordnung: Demnach hätten die Angestellten gegen den Tabakrauch geschützt werden müssen. Die ARD selbst äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

kf

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