Sat.1 zeigt US-Serie

"Hannibal": Die Rückkehr des Kult-Kannibalen

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Mads Mikkelsen spielt Dr. Lecter. Und das macht er hervorragend. 

Berlin - Blutrünstig und mit jeder Menge Schockmomente gespickt geht es in „Hannibal“ zu. Sat.1 zeigt den Stoff um den feingeistigen Menschenfresser Dr. Lecter als Serie zum ersten Mal im Free-TV.

Schon mehrmals hat der intellektuelle Kannibale Dr. Lecter im Kino sein Unwesen getrieben. Die erfolgreichste Verfilmung der vier Romane aus der Feder von US-Autor Thomas Harris war "Das Schweigen der Lämmer" (1991). Anthony Hopkins erhielt damals für seine Darstellung des Menschenfressers den Oscar als bester Hauptdarsteller. Jetzt ist die blutrünstige Geschichte in einer Fernsehserie verpackt, anstatt Hopkins bittet der dänische Charakterdarsteller Mads Mikkelsen zu Tisch.

Zeitlich ist "Hannibal" vor dem "Schweigen der Lämmer" angesiedelt, also bevor Lecter hinter Gittern sitzt. Die Story: Will Graham (Hugh Dancy) wird vom FBI als Sonderermittler eingesetzt, um eine grausame Mordserie an acht jungen Frauen in Minnesota aufzuklären. Beim achten Opfer werden die Ermittler bei der Obduktion plötzlich stutzig. Die Leber der Frau wurde offenbar vom Täter entnommen - und wieder eingesetzt. Graham kombiniert: „Mit dem Fleisch stimmte was nicht.“ Leberkrebs. Er kommt dem Täterprofil einen Schritt näher: „Er isst sie.“

Szenenwechsel. Klassische Musik. Ein eleganter Mann am Tisch. Erdbeere, Granatapfel und Feige garnieren die festlich gedeckte Tafel. Mit einer Gabel sticht der Mann im Anzug auf seinem Teller in ein Stück zubereitetes Fleisch und führt es zum Mund. Nahaufnahme von Dr. Lecter alias Mads Mikkelsen.

Der brillante, undurchsichtige Psychiater soll nach dem Wunsch von FBI-Chef Jack Crawford (Laurence Fishburne, "Matrix"-Trilogie) dem Sonderermittler helfen, diesen und andere Fälle zu lösen. Dabei hält Lecter immer alle Fäden in der Hand, während sich die stärkste Waffe des Ermittlers im Kampf gegen das Böse zu dessen größten Feind entwickelt: Graham zeichnet das Talent aus, sich in den Täter einfühlen zu können. In bildstarken Flashbacks dargestellt, erlebt er die Mordmomente im Körper des Täters nach. Doch zusehens plagen ihn Alpträume, er droht nach und nach selbst dem Wahnsinn zu verfallen.

Die erste von 13 Folgen der ersten Staffel, die Sat .1 am Donnerstag (10. Oktober, 22.15 Uhr) ausstrahlt, spielt vor allem mit einer Menge Spekulationen - ist Lector wirklich der Kannibale und Mörder der jungen Frauen?

Die besten Horrorfilme für Halloween

Wicker Man: Ein Polizist sucht auf einer Insel ein verschwundenes Mädchen. Dort zelebrieren die Bewohner heidnische Rituale. Sie haben die Wahl zwischen dem Original-Film von 1973 und dem Remake von 2006. Das Remake ist mit Nicolas Cage. Im Original zieht sich Sexbombe Britt Ekland aus. Müssen wir noch eine weitere Empfehlung aussprechen? © Youtube
Alien (1979): Das Raumschiff Nostromo nimmt auf einem Planeten versehentlich ein außerirdisches Wesen mit. Das Vieh nistet sich im Körper eines Astronauten ein, bricht aus, wächst und bringt die Crew um. Eine Frau stellt sich dem Alien. Nach diesem Film werden Sie bei Bauchschmerzen hoffen, dass der Kantinenfraß schuld daran ist. Die Fortsetzung Aliens (1986) ist ebenfalls klasse. © Youtube
Amityville Horror: Eine Familie zieht in ein Spukhaus. Dort ist schon mal jemand durchgedreht und Amok gelaufen. Nach und nach treibt das Haus auch den Familienvater in den Wahnsinn. Sie haben die Wahl zwischen dem Original von 1979 und der Neuverfilmung von 2005. Die beiden Versionen bieten unterschiedliche Enden. © Youtube
Blair Witch Project (1999): Drei US-Teenager gehen in einem Wald der düsteren Legende um eine Hexe auf den Grund. Bei dem Trip läuft ständig eine Hand-Kamera mit. Wenn Sie auf düstere, bedrohliche Stimmung stehen, sollten Sie sich den Film anschauen. Wenn Sie auf Action und Schockeffekte stehen, werden Sie sich bei diesem Film zu Tode langweilen. © Youtube
Stephen King's ES (1990): Dieser vermeintlich nette Clown ist eines der bösartigsten Wesen in der Geschichte des Horrorfilms. Ein paar Kinder haben einst das Böse bekämpft. Jahre später kehrt ES zurück - in Gestalt des Clowns Pennywise. Die mittlerweile erwachsenen Kinder müssen sich dem Bösen abermals stellen. © Youtube
Der Weiße Hai (1975): Ein riesiges Exemplar von einem weißen Hai frißt Badende in einem US-Küstenstädtchen. Ein Polizist will das Moster zur Strecke bringen. Die bedrohlich anschwellende Titelmusik ist legendär. Dieser Film hat manchen Leuten eine tiefsitzende Angst vor dem Meer eingejagt. Es gibt noch drei Hai-Fortsetzungen. © Youtube
Halloween: Der geisteskranke Mörder Michael Myers bricht in der Halloween-Nacht aus einer Psycho-Klinik aus. Er macht blutige Jagd auf seine Schwester. Zig Menschen springen im wahrsten Sinne des Wortes über die Klinge. Neben dem Original von 1980 und etlichen Fortsetzungen gibt es eine Neuverfilmung von 2007. Der Regisseur des Remakes, Rob Zombie, vergießt darin literweise Kunstblut. © Youtube
Chucky - Die Mörderpuppe (1988): Serienmörder Charles Lee Ray, genannt "Chucky", transferiert seinen Geist kurz vor seinem Tod in eine Puppe. Als Plastik-"Spielkamerad" treibt er weiter sein mörderisches Unwesen. der sarkastische Puppen-Horror hat es auf vier Fortsetzungen gebracht. © Youtube
Dracula - Liebe stirbt nie (1992): Wenn Sie Halloween mit einer Frau verbringen, dann sollten sie diesen Film parat haben. Graf Dracula verliebt sich in eine Frau, die seiner verstorbenen Geliebten ähnlich sieht. Er reist zu ihr nach London und saugt dort Leute aus. Jede Menge Kitsch für die Damen. Männer werden entschädigt durch blutige Szenen sowie Vampir-Frauen, die oben ohne herumlaufen. Die weitaus bessere Alternative zu den Twilight-Filmen. © Youtube
Frankenstein (1931): Gleich zu Anfang: NICHT das Monster ist Frankenstein, sondern der irre Wissenschaftler, der es geschaffen hat. Dr. Henry Frankenstein baut aus Leichemteilen ein neues Wesen zusammen, das er mittels Starkstrom zum Leben erweckt. Die Kreatur (genial: Boris Karloff) bricht aus dem Labor aus, bringt Menschen um und wirkt trotzdem sympathisch. Es gibt sieben schwarz-weiß-Fortsetzungen und zig Neuverfilmungen. © Youtube
A Nightmare on Elmstreet (1984): Freddy Krueger ist der Killer mit dem Pizzagesicht und den Klingen am Handschuh. Freddy jagt Teenager in ihren Träumen. Motto: Bloß nicht einschlafen, sonst: Bumms, Aus, Mickymaus! Es gibt gefühlte hundert Nightmare-Fortsetzungen inklusive einer TV-Serie. Auch die Neuverfilmung von 2010 ist bereits in der Videothek erhältlich. © Youtube
Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922): Ein deutscher Stummfilm-Klassiker. Vampir Graf Orlock verliebt sich in eine Frau, reist ihr aus den Karpaten hinterher und bringt Schrecken über ihre Heimatstadt. Unser Tipp: Schalten Sie den Fernseher auf stumm und legen Sie den Horror-Soundtrack ihrer Wahl auf.  © Youtube
Nacht der lebenden Toten (1969): Zombie-Klassiker: Die Toten steigen aus ihren Gräbern und fressen die Lebenden. Mehrere Menschen verschanzen sich in einem Landhaus vor den Untoten. Der Film verbreitet eine unsäglich beklemmende Stimmung. Wir lernen eine wichtige Lektion: Wenn Sie einen Zombie loswerden wollen, geben Sie ihm ordentlich eins auf die Rübe. © Youtube
28 Days Later (2002): Die Zombies in "Night of the Living Dead" sind ihnen zu träge? Dann schauen Sie sich diesen Film an. Hier flitzen die Untoten wie jamaikanische 100-Meter-Läufer. In diesem Film wird England von Zombies überrannt. 28 Tage nach Beginn der Invasion erwacht ein Mann im Krankenhaus. Auch lustig: Die Fortsetzung 28 Weeks Later (2007). © Youtube
Psycho (1960): Hitchcock-Klassiker. Ein Psychopath namens Norman Bates hängt sehr an seiner Mutter. Leider auf eine ziemlich kranke Weise. Die Dusch-Szene mit den schrillen Geigentönen ist in die Filmgeschichte eingegangen. Die Story um Mrs. Bates und ihren schizophrenen Sohn Norman hat es auf drei Fortsetzungen gebracht. © Youtube
REC (2007): Spanische Horror-Granate. Ein TV-Team begleitet Feuerwehrmänner auf einem nächtlichen Einsatz. Bald finden Sie sich in einem alten Haus, aus dem es kein Entkommen mehr gibt. Und wer hätte gedacht, dass dort... Ach, wissen Sie was: Das finden Sie lieber selbst heraus. © Youtube
The Ring (2002): Es ist nur ein stinknormales Videoband. Aber wenn Sie es anschauen, werden sie nach genau sieben Tagen sterben. Garantiert. Eine Jornalistin will den Grund ür diesen Fluch herausfinden. Kleiner Tipp: Wenn dieses Mädchen (Foto) auf Ihrem TV-Schirm auftaucht, nehmen Sie besser Sicherheitsabstand. © Youtube
SAW (2003): Der psychopathische Mörder Jigsaw bringt seine Opfer in lebensgefährliche Situationen. Sie können Ihren Tod nur abwenden, indem sie sich selbst oder andere verletzen. Im ersten Teil war das noch originell. Mittlerweile erscheint jedes Jahr zu Halloween einer neuer SAW-Film. Die aktuellen Teile setzen mangels Ideen auf haarsträubende Gewaltszenen. © Youtube
Hostel (2005): Waren das früher noch Zeiten, als Horror-Filme von Grusel und Schockmomenten geprägt waren, Und nicht von elend langen Szenen, in denen Menschen gefoltert und gemeuchelt werden. Für letztere Variante ist Hostel das beste Beispiel. Gemetzgert werden hier US-Touristen in einer osteuropäischen Herberge. © Youtube
Das Schweigen der Lämmer (1990): Alter, ist der Typ unheimlich! Psychiater Dr. Hannibal Lecter (Foto) hat mehere Menschen umgebracht und gefressen. Jetzt ist eine junge FBI-Agentin auf Lecters Hilfes angewiesen. Die Agentin jagt einen Serienmörder. Dr. Lecter scheint einiges über den Typen zu wissen. Auch gut: Die Fortsetzungen "Hannibal (2001)", "Roter Drache" (2002) und "Hannibal Rising" (2007). © Youtube
Shaun of the Dead (2004): Lustige Horror-Parodie. Zombies terrorisieren England. Die beiden versoffenen und faulen Volltrottel Shaun (rechts) und Ed (links) stellen sich den Untoten. Ihr "genialer" Plan: "Zuerst flüchten wir in eine Bar. Der Rest ergibt sich dann von alleine." Geht natürlich schief. © Youtube
Tarantula (1955): Auf die Idee, dass Atomkraft böse ist, sind nicht erst die Grünen gekommen. In diesem Horror-Oldie aus den 1950er-Jahren mutiert eine Tarantel aufgrund radioaktiver Strahlung zu einem gigantischen Monster. Die Mega-Spinne ist ähnlich schwer zu entsorgen wie Atommüll. © Youtube
The Hills Have Eyes: Atomkraftgegner finden diese Filmreihe sicher auch toll. In der US-Wüste haben Atombombentests ein paar Hinterwäldler übel mutieren lassen. Die bringen fortan jeden um, der in die Gegend kommt. Im ersten Teil jagen sie eine Familie auf dem Camping-Trip. Im zweiten Teil (Foto) geht es US-Soldaten an den Kragen, die in der Wüste für den Afghanistan-Einsatz trainiert werden. Das Original ist von 1977. Die cooleren Remakes von 2006 und 2007. © Youtube
Das Texas Kettensägen-Massaker: Basiert laut Vorspann auf einer wahren Geschichte. Ein paar Teenager geraten in Texas in die Fänge einer Psychopathen-Familie. Der Schlimmste der Sippe: Sohn Leatherface (Deutsch: "Ledergesicht"). Im Original von 1973 spielen ein paar Hippies mit. Im Remake von 2003 sehen Sie Jessica Biel (links). Reicht das als Argument für die Neuverfilmung? © Youtube
Die Vögel (1963): Noch ein Hitchcock-Klassiker: Auf einer abgelegenen Insel in den USA drehen die Vögel durch. Die Viecher stürzen sich in Scharen auf die Menschen und hacken sie zu Tode. Nach diesem Film bekamen manche Menschen haben Angst vor Vögeln. Und Nein: Das ist kein Wortspiel. © Youtube
Zombieland (2009): Diese Horror-Komödie ROCKT! Zombies haben die ganzen USA überrannt. Die ganzen USA? Nein, ein gallisches Dorf... Quatsch: Ein Teenager und ein Asozialer treten den Zombies ordentlich in den Hintern. Die lustigste Horror-Komödie der vergangenen  Jahre mit haarsträubenden Action-Szenen. © Youtube
Der Exorzist (1973): Dieser Film ist fast 40 Jahre alt. Noch immer machen sich Menschen dabei in die Hose. Ein Mädchen wird vom Teufel besessen. Ein Priester, der vom Glauben abgefallen ist, wird zu Hilfe gerufen. Er erkennt: Wo eine Hölle ist, da ist auch ein Himmel. Dieser Film bietet massenhaft verstörende Schockeffekte. Da hält kein aktueller Horror-Streifen mit. Wenn Sie zu Halloween nur Zeit für einen Film haben: Schauen Sie sich den hier an! © Youtube
Cloverfield (2008): Ein paar Leute feiern in Manhatten eine Party. Plötzlich gibt es in der Stadt eine riesige Explosion. Als nächstes schlägt der Kopf der Freiheitsstatue vor dem Haus ein. Dann marschiert die Armee in New York ein. Mit einer Handkamera bewaffnet, wollen mehrere Partygäste herausfinden, was da eigentlich passiert. Cooler Film. Aber Finger weg, wenn wackelige Bilder Sie nerven! © Youtube
Dawn of the Dead: Ein weiterer Zombie-Klassiker. Die Untoten überrennen - mal wieder - die Erde. Ein paar Menschen verschanzen sich in einem Kaufhaus vor der Zombie-Übermacht. Das Original ist aus dem Jahr 1978. Wir empfehlen das coolere Remake von 2004 (Foto). Allein schon sehenswert wegen der Kommunikation der Überlebenden im Kaufhaus mit dem Waffenhändler, der sich im Haus gegenüber verschanzt. © Youtube
Freitag der 13.: Der psychopathische Serienmörder Jason Vorhees ist ein Bär von einem Mann. Er trägt eine Eishockey-Maske und bringt in einem Feriencamp Teenager um, die vor dem Blutbad grundsätzlich nackig herumlauen. Diese schlichte aber wirkungsvolle Formel reichte bislang für 12 Teile dieser Horror-Reihe (1980 bis 2009). © Youtube
Paranormal Activity (2007): Das junge Paar Micah und Katie zieht in ein neues Haus. Bald gelangt Katie zu der Überzeugung, dass es dort spukt. Deswegen lässt Micah nachts die Kamera laufen, wenn die beiden schlafen. Die Digicam liefert krasse und verstörende Bilder. Nach diesem Film werden Sie im Schlafzimmer niemals mehr die Türe offen lassen. © Youtube
Friedhof der Kuscheltere (1989):  In einer mysteriösen Begräbnisstätte verbuddelt ein Mann einen toten Kater, der daraufhin wieder zum Leben erwacht. Aber das Tier hat sich auf merkwürdige Wiese verändert. Später wird der Sohn des Mannes totgefahren. Weil er aus der Katzen-Verwandlung nichts gelernt hat, verbuddelt der Mann auch dessen Leichnam in der Begräbnisstätte. Der Junge erscheint kurze Zeit später wieder lebendig - aber eben völlig verändert. © Youtube
Signs (2002): Vor einer amerikanischen Farm erscheinen merkwürdige Kornkreiszeichen. Diese kündigen eine Invasion von Außerirdischen auf der Erde an. Mel Gibson muss sich der Bedrohung stellen, in die seine Familie auf zunächst unerklärliche Weise verwickelt wird. Falls Sie leicht erschrecken, ist dieser Film definitiv nichts für Sie. © Youtube
Shining (1980): Der verkrachte Schriftsteller Jack ziehgt über den Winter mit seiner Familie in ein leerstehendes Hotel in einer Gegend, wo sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen. Bald wird er von Visionen geplagt, die ihn zum unberechenbaren Psychopathen werden lassen. Damit nicht genug: Jacks Sohn besitzt auch noch übersinnliche Fähigkeiten. © Youtube
Sieben (1995): Ein Serienmörder ist von den sieben Todsünden besessen und will diese an seinen Opfern darstellen. Diese Strafen setzt der Verrückte auf schier unvorstellbar grausame Arten um. Zwei Polizisten (Morgan Freeman, links, und Brad Pitt) heften sich an die Fersen des Killers - doch er scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Das Ende des Films kommt böse und unerwartet daher. © Youtube
The Sixth Sense (1999): Ein kleiner Junge kann tote Menschen sehen. Und die Geister tauchen wirklich überall auf (Foto). Kein Wunder, dass der Bub damit nicht klarkommt. Deswegen soll ein Psychologe (Bruce Willis) ihm helfen. Der Seelenklempner findet heraus, dass die Geister den Jungen nicht zufällig heimsuchen. © Youtube
Das Ding aus einer anderen Welt. Ein außerirdischer Parasit nistet sich in Mitarbeitern einer Forschungsstation ein und verwandelt diese in eklige Monster. Die Männer versuchen die Ausbreitung mit allen Mitteln zu verhindern. Das Original von 1951 wirkt heute recht brav. Das Remake von 1982 wartet mit heftigen Schockeffekten auf. © Youtube

Anstatt plumper Action erlebt der Zuschauer hochintelligentes Spannungsfernsehen mit einer immer komplexer werdenden Handlung. Drehbuchautor Bryan Fuller ("Pushing Daisies") bleibt der Buchvorlage mit seiner Vorgeschichte zum "Roten Drachen" treu. Zu erkennen ist das nicht zuletzt an der Ausleuchtung der Psychologie der Täter sowie an den morbid-surrealen Leichenfundorten. Mikkelsen, der schon als als Widersacher von James Bond in "Casino Royale" eine eindrucksvolle Leistung ablieferte, agiert auf ähnlich hohem Niveau wie damals Anthony Hopkins, und auch der weniger bekannte Dancy begeistert mit seinem subtilem, facettenreichen Spiel. Ein Muss für Thriller-Freunde.

dpa/hn

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