Harald Schmidt glaubt an Ende der Late-Night-Shows

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Harald Schmidt.

Köln - Entertainer Harald Schmidt glaubt nicht daran, dass Late-Night-Shows im Fernsehen noch Zukunft haben. Dafür sieht Schmidt andere Formate auf dem Vormarsch.

Das Format sterbe "mit Sicherheit" aus, sagte der 56-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Vorabmeldung vom Dienstag. Deshalb stehe für ihn auch kein Nachfolger in den Startlöchern. Die Kollegen heute arbeiteten bei "Neo, Eins-Plus, Pipifax, ich weiß gar nicht, wie die Spartenkanäle alle heißen. Da kann sich ja nichts mehr durchsetzen." Schmidt selber ist nach jahrelangen Erfolgen seiner spätabendlichen Talkshows bei Sat.1 und der ARD mittlerweile beim Pay-TV-Sender Sky unter Vertrag. Der Trend geht nach Ansicht Schmidts in Richtung einer Wiederbelebung von alten Formaten wie der Spielshow "Dalli Dalli". "Das ist, glaube ich, die Zukunft des deutschen Fernsehens. Und ob das jetzt Pflaume, Pilawa oder Opdenhövel macht, ist völlig egal", sagte Schmidt dem "Playboy". "Da holt man einfach einen aus dem Schrank, der das passend aufsagt, und fertig ist das Format."

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