Darauf bezog sich seine Aussage

Video: Herrmann rechtfertigt seine "Neger"-Äußerung

Joachim Herrmann machte durch seinen Auftritt bei "Hart aber fair" am Montag von sich reden.

Köln - Die "Neger"-Aussage von Joachim Herrmann im ARD-Magazin "Hart aber fair" schlug hohe Wellen. Am Tag danach rechtfertigte Bayerns Innenminister seine Aussage.

Diese Aussage ließ einige der Anwesenden bei "Hart aber fair" am Montagabend erst mal nach Luft schnappen. "Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat." Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gab diesen Satz von sich und erntete damit mehr als irritierte Blicke. Im Netz schlugen seine Worte auf jeden Fall hohe Wellen. Am Tag danach erklärte er aber dann seine Worte.

Im "ZDF-Morgenmagazin" bat Herrmann um den Blick auf den Kontext, in dem sein Satz gefallen sei. Er habe lediglich auf die Sätze eines bayerischen Mitbürgers geantwortet, der Minuten zuvor in einem Einspieler von sich gegeben hatte, dass man "Neger überhaupt nicht haben" wolle. Herrmann beteuerte, er würde dieses Wort "sonst überhaupt nicht" benutzen und nannte den in dem Clip gesprochenen Satz "völlig inakzeptabel."

In einem späteren Interview mit dem Nachrichtensender N24 schob Bayerns Innenminister nach: "Es gibt wunderbare Menschen mit anderer Hautfarbe in unserem Land." Allein deswegen sei die Aussage in dem Video nicht annehmbar. Auch betonte er noch einmal: "Jeder, der diese Sendung mit Vernunft betrachtet hat, hat das auch spüren können."

Roberto Blanco selber nahm Herrmann seinen Satz nicht krumm. "Ich fühle mich nicht von Innenminister Herrmann beleidigt", sagte der Schlagersänger gegenüber Focus Online. Er glaube auch nicht, dass es böse gemeint war. "Schlauer wäre hingegen gewesen, wenn er nicht das Wort Neger genutzt hätte, sondern Farbiger", so Blanco.

Wahre Worte von einem, der es wissen muss.

Gegenüber rosenheim24.de bezog der bayerische Innenminister noch einmal konkret Stellung:

bix

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