Johanna Polley ist die neue Kommissarin bei "Der Kriminalist"

+
Bekommt Unterstützung: „Der Kriminalist“ Bruno Schumann (Christian Berkel) ermittelt nun mit der jungen, neuen Kollegin Verena Kleinefeldt, gespielt von Johanna Polley.

Sie ist jung, bestimmt und direkt: Verena Kleinefeldt, gespielt von Johanna Polley, ermittelt ab Freitag an der Seite von "Kriminalist" Bruno Schumann.

Die ZDF-Krimi-Reihe „Der Kriminalist“ startet mit einer neuen Staffel. Gleich in der ersten Folge wird „Kriminalist“ Bruno Schumanns (Christian Berkel) Partnerin Esther Rubens, gespielt von Anna Blomeier, bei einem Einsatz erschossen. Unter der Regie von Theresa von Eltz darf an der Seite von Christian Berkel nun erstmals Johanna Polley als Verena Kleinefeldt ermitteln. Wir sprachen mit ihr über ihre Rolle.

In Ihrem ersten Fall geht es um Kinderprostitution und -missbrauch. Wie hart darf ein Fernsehkrimi sein? 

Johanna Polley: In „Der Kriminalist“ geht es viel um das Analytische und Rätselhafte. Das macht das Format aus, und trotz harter Themen kann man bei diesem Format bleiben. Ein paar Dinge kann man dennoch nicht runterspielen. Das Thema ist einfach hart, und wird auch nicht weicher, wenn man etwas weglässt. Das muss ein Fernsehkrimi auch zeigen.

Welche Art Ermittler erwartet die Zuschauer bei Verena Kleinefeldt?

Polley: Verena Kleinefeldt ist eine durchsetzungsfähige Ermittlerin, sie hat eine starke eigene Meinung und ihren Vorgesetzten sagt sie, was sie denkt. Dabei ist sie manchmal sogar sehr direkt, fast ein wenig grob.

Wie versteht sich Schumann mit seiner neuen Kollegin? 

Polley: Schumann und Kleinefeldt ergänzen sich. Im Laufe der Serie merken sie, dass sie gut miteinander arbeiten können. Kleinefeldt ist ein Informationsstaubsauger, beruft sich erst einmal nur auf Fakten und versucht, von ihnen aus auf den Täter zu kommen. Schumann kann sich hingegen sehr gut in seine Opfer hineinversetzen und so die Informationen von Kleinefeldt erweitern. Beide haben aber auch den gleichen Humor und wollen Spaß am in ihrer Arbeit haben, so schwer sie auch ist. Und beide tragen Verluste mit sich herum und verarbeiten ihre Trauer. Das verbindet sie.

Kleinefeldts Vorgesetzter ist eigentlich Kommissar Rainer Lefeber. Sie macht dann aber mit Schumann gemeinsame Sache und stellt sich gegen ihren Chef. Wieso will sie Schumanns Vertrauen gewinnen?

Polley: Kleinefeldt kann Lefebers Ermittlungsstrategie nicht vertreten. Sie findet sie zu eingegrenzt. Schumann hingegen hat einen sehr offenen Blick und schaut in alle Richtungen. Das bewundert Kleinefeldt und davon will sie lernen.

Konnten Sie die neue Figur der Verena Kleinefeldt mitgestalten?

Polley: Ja. Schon für das Casting habe ich mir bei der Figurenbeschreibung überlegt, was für eine Person Verena Kleinfeldt ist. Sie redet beispielsweise schnell, und weil sie sehr bestimmt ist, ist ihre Stimme tiefer als meine eigene und ihr Gang sehr entschlossen. Später haben wir uns überlegt, dass Verena zum Frühstück Süßes isst und Kaffeetrinkerin ist. Sowas findet man dann später raus.

Zur Person

Johanna Polley wurde am 13.9.1992 in Berlin geboren. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie an der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam. Die 25-jährige Schauspielerin spielte unter anderem 2016 in dem Film „Es war einmal Indianerland“ in der Rolle der Edda und in dem ZDF-Film „Der Gutachter“ als Rebekka mit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.