"Die beste Show der Welt"

Joko und Klaas suchen nach dem "fünften Element" des Fernsehens

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Joko & Klaas machen "Die beste Show der Welt".

Berlin - Genial oder Größenwahn? In ihrer neuen Show nach dem "Duell um die Welt" suchen Joko Winterscheidt (37) und Klaas Heufer-Umlauf (32) nach nichts geringerem als der Zauberformel für beste Unterhaltung.

„Das „Duell um die Welt“ war sehr erfolgreich und pausiert dennoch aktuell“, sagte Heufer-Umlauf der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist am Erfolg nicht festzumachen. In diesem Jahr haben wir uns auf unsere neue Sendung „Die beste Show der Welt“ konzentriert.“ Die wird an diesem Samstag (20.15 Uhr) starten. Darin versucht das dynamische Duo dem Fernsehen zu altem Glanz zu verhelfen. Ein hohes Ziel, umso mehr als Samstagabend-Shows schon längst nicht mehr die Quoten-Garanten sind, die sei einst waren.

Darum geht's in der "besten Show der Welt“  

Insgesamt acht Showmodelle präsentieren die beiden, jeder vier. „Joko und ich werden versuchen, uns gegenseitig zu überbieten“, sagte Heufer-Umlauf im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben eine gewisse Sendezeit zur Verfügung, die wir jeweils abwechselnd frei gestalten möchten. Mal 10, 15 oder 20 Minuten am Stück. Und in dieser Zeit bringen wir als Show in der Show die Idee auf die Bühne, die wir für die beste halten.“ Zum Schluss soll das Studio-Publikum per Knopfdruck abstimmen. Die Show ist nicht live.

Winterscheidt kündigt unter anderem „eine völlig neue Gameshow an, die „Yes or No Show“. „Die beste Show der Welt“ ist ja auch der erste Versuch für uns zu sehen, ob jeder von uns überhaupt noch alleine arbeiten kann“, sagte er. Heufer-Umlauf will unter anderem mit der Magie-Einlage „The David Flame Show“ dagegenhalten, einem Zauber, der selbst einen David Copperfield in den Schatten stellt.

Durch die Show führt Jeannine Michaelsen (34).

Hat die Samstagabend-Show noch eine Chance?

Doch sind die Samstagabend-Shows an sich nicht eine Illusion, die von längst verblichenen Konsumgewohnheiten herrührt? Heufer-Umlauf setzt auf das „Lagerfeuer-Gefühl“, das nicht mehr allein in der Familie entstehe, sondern sich ausgedehnt habe. „Es ist bemerkenswert, wie viele Leute gleichzeitig einen Laptop auf dem Schoß oder ein Smartphone in der Hand haben und trotzdem ferngucken um 20.15 Uhr“, sagte er. „Das Prinzip ist die Gleichzeitigkeit der Ereignisse, die man teilt mit Leuten, die man nicht unbedingt kennen muss.“

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dpa

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