Serien wie "Breaking Bad" nicht möglich

Kalkofe: Deutsche Produzenten zu ängstlich

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Oliver Kalkofe kritisiert deutsche Fernsehproduzenten

Berlin - Die meisten erfolgreichen Sendungen werden nicht in Deutschland, sondern in den USA produziert. Satiriker Oliver Kalkofe äußerte sich nun zu den Gründen.

Fernseh-Kritiker Oliver Kalkofe (48) hält das deutsche Fernsehen für „zu mutlos“, um Serien wie „Breaking Bad“ zu produzieren. Die preisgekrönte US-Serie, die am vergangenen Wochenende zu Ende ging, würde hierzulande scheitern. „In den meisten deutschen Serien wird der Stoff auf simpelste Art erzählt und der Zuschauer nicht gefordert,“ sagte Kalkofe am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur während einer Präsentation des Pay-TV-Senders AXN in Berlin.

Die Drama-Serie „Breaking Bad“ um den krebskranken Chemielehrer und Drogenproduzenten Walter White sei auch in den USA zunächst kein Erfolg gewesen. „Aber man hatte den Mut, etwas durchzusetzen und etwas zu versuchen, an das man glaubt. Die Leute herauszufordern mit dem, was man erzählt. Das haben wir leider, leider nicht“, meinte Kalkofe.

Die fünfte und letzte „Breaking Bad“-Staffel zeigt AXN ab dem 9. Oktober. Im deutschen Free-TV wird sie ab dem 6. Dezember auf Arte ausgestrahlt.

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dpa

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