Kannibalen-Streifen „Raw“

Horrorfilm zu heftig: Kinobetreiber verteilt Kotztüten

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Eine junge Vegetarierin entwickelt in „Raw“ eine unstillbare Gier nach rohem Fleisch.

Los Angeles - Der neue Kannibalen-Horrorfilm „Raw“ ist so ekelerregend, dass den Zuschauern reihenweise übel wird. Ein Kinobetreiber in Los Angeles verteilt deshalb nun Kotztüten.

Der Horrorfilm „Raw“ wurde bei den Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet - und sorgte gleichzeitig schon dort für Entsetzen. Wie der Hollywood Reporter berichtet, wurden einige Zuschauer ohnmächtig, andere übergaben sich.

Ein Kinobetreiber des Nuart Theatre in Los Angeles sorgt deshalb vor - und verteilt vor dem Beginn des Streifens Kotztüten. „Einer unserer Mitarbeiter beim Nuart hat den Vorschlag gemacht, aus Papiertüten Kotztüten zu machen. Was für eine lustige Idee!“, sagte Mark Valen, der das Programm im Nuart aufstellt, dem Hollywood Reporter. Ähnliche Aktionen hätte es schon bei einigen Horrorfilmen in den 70ern gegeben. So muss sich zumindest niemand in die Popcorn-Eimer übergeben.

Horrorfilm „Raw“: Studentin hat unstillbare Gelüste nach Fleisch

Und das kann bei diesem Film in der Tat passieren: Der Streifen „Raw“ handelt von einer jungen Tiermedizinstudentin, die in einer streng vegetarischen Familie aufgewachsen ist und niemals in ihrem Leben Fleisch gegessen hat. Bei dem Aufnahmeritus an der Universität wird sie allerdings gezwungen, eine rohe Hasenniere zu verspeisen. Daraufhin werden bei ihr unstillbare Gelüste nach Fleisch, auch menschlichem Fleisch, wach.

Der grausige Debütfilm der Französin Julia Ducournaus wird wohl erst im Laufe des Jahres weltweit in die Kinos kommen. Nervenstarke Horrorfans können sich aber anhand des Trailers schon jetzt ein Bild machen.

Apropos Horrorfilm: Vor beinahe einem Jahr war dem ZDF ein schwerer Fehler unterlaufen. Der Sender hatte einen Horrorfilm statt des Kinderprogramms ausgestrahlt. Wie tz.de berichtet, erklärte das ZDF den Fehler damals so.

bau

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