Vorschau auf die ARD-Krimireihe

Kölner Tatort "Mitgehangen": Eine doppelte Zerreißprobe

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Am Fundort: Die Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär, links) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) entdecken im Kofferraum eines Autos einen Toten. 

Der neue Fall des Kölner „Tatort“-Teams scheint besonders Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) nahe zu gehen. Wir haben die Fragen und Antworten zum Film.

Fast schon verbissen stürzt Ballauf sich in „Mitgehangen“ in die Ermittlungen und legt dabei eine Härte an den Tag, die vor allem seinen Kollegen Freddy Schenk (Dietmar Bär) irritiert.

Was für ein Fall erwartet die Zuschauer diesmal?

Ein Auto, versenkt in einem Kölner Baggersee – mit einer Leiche im Kofferraum: Die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk ermitteln. Schnell ist die Identität des Mordopfers geklärt. Es handelt sich um den jungen Autonarr Florin Baciu. Kürzlich war er als Teilhaber in den Reifenhandel von Matthes Grevel (Moritz Grove) eingestiegen. Dass es bei Bacius Geschäften nicht immer ganz legal zuging, gilt als offenes Geheimnis. Der Familienvater Matthes Grevel gerät schnell ins Visier der Kommissare.

Was ist der Kern der Geschichte?

Für eine ganz normale Familie beginnt ein Albtraum, als der friedfertige Matthes Grevel aus heiterem Himmel unter Mordverdacht festgenommen wird. Ein Irrtum? Ein Missverständnis? Oder müssen seine Frau und seine Kinder das Schlimmste denken: dass ihr Mann, dass ihr Papa ein Mörder ist? Allein der Tatverdacht gegen Matthes Grevel zieht die vierköpfige Familie in den Mahlstrom einer familiären Tragödie. Und die Kommissare müssen bei ihrer Polizeiarbeit in Kauf nehmen, dass allein ihre Ermittlungen zur Zerreißprobe für das Vertrauen zwischen den Familienmitgliedern werden.

Wie schlägt sich das Polizei-Team?

Tatsächlich erlebt man Max Ballauf von einer anderen Seite: Etwas gerät bei ihm aus den Fugen, als die Leiche aus dem See geborgen wird. Er kann auch anders, professionell und klar, aber auch kalt und rücksichtslos. Sein Kollege Freddy Schenk versucht dabei, so gut es geht die Scherben der neuen Ballaufschen Härte aufzusammeln.

Es gibt mit „Jütte“ eine neue Figur im Ermittlerteam. Wie wird er mit den Kommissaren zusammenarbeiten?

Mit Norbert Jütte (Roland Riebeling) kriegen Ballauf und Schenk einen schlitzohrigen Assistenten und Kollegen ins Team, der auf den ersten Blick wie ein Bummler wirkt. Der Mann hatte bereits mit vierzig seinen ersten Herzinfarkt, über den er gern redet, während er genussvoll an seiner Zigarette zieht. Jütte ist der Typ, der in den Zigarettenpausen zu großer Form aufläuft. „Langsam angehen lassen“ ist sein Mantra. Aber: Jütte ist schlau.

Lohnt sich diesmal das Einschalten?

Ja, es ist Johannes Rotter (Drehbuch) und Sebastian Ko (Regie) ein spannender Fall gelungen, der eine doppelte Zerreißprobe ist.

Eine Kritik lesen Sie am Sonntagabend auf www.hna.de.

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