Sonntag, 20.15 Uhr in der ARD

Keine leichte Kost: Der Tatort aus Dortmund "Koks im Sandkasten"

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Gefahr auf dem Spielplatz: Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) stellt ein Drogentütchen sicher.

Es ist ein „Tatort“ mitten ins Herz der aktuellen Flüchtlingsdebatte. Der Dortmunder Fall „Kollaps“ thematisiert das Schicksal junger Migranten aus Afrika. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Sonntagabend-Krimi im Ersten.

Worum geht es im siebten Fall mit dem vierköpfigen Dortmunder Team?

Im Fokus steht die angespannte Lage in der Dortmunder Nordstadt. Schwarze Dealer verticken Drogen, alteingesessene Einheimische fühlen sich vom Staat im Stich gelassen. Zu Beginn stirbt ein Kind, das im Sandkasten verbuddelte Kokainpäckchen für Bonbons hält. Es erliegt einer Überdosis. Die Eltern geraten in Verdacht, auch ein junges Geschwisterpaar aus dem Senegal, das nach jahrelanger Flucht mit grässlichen Erlebnissen im Ruhrpott gelandet ist.

Lohnt sich denn das Einschalten?

„Tatort“-Routinier Jürgen Werner und Regisseur Dror Zahavi erzählen eine deprimierende Geschichte. Entspannte Sonntagabend-Unterhaltung ist ihr Krimi nicht. Aber der Debatte um die gesellschaftlichen Folgen des Flüchtlingsstroms kann man eben dieser Tage kaum entrinnen. Ein Paradies allerdings ist die Nordstadt ohnehin nicht: Die Drogenkunden sind weiß, die Bewohner setzen auf Selbstjustiz.

Und das Team um Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann)?

Hat wieder mal enorm Stress miteinander. Private Probleme zerren an den Nerven der Ermittler. Auch das trägt zur nervösen Gereiztheit bei, eine Stimmung, die diesen „Tatort“ durchgängig prägt.

Der Tatort "Koks im Sandkasten" läuft am Sonntagabend ab 20.15 Uhr in der ARD.

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