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Höhle der Löwen (VOX): Therapieball für demenzkranke Menschen - Martin Rütter unterstützt Gründer

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Von: Sophie Brosch

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Die Höhle der Löwen, Staffel 12 Folge sechs: Trainingsball für Demenzkranke
„ichó“ - ein Trainingsball für Demenzkranke. Unterstützung bekommen die Gründer von Martin Rütter dem das Thema sehr am Herzen liegt, weil seine Mutter schwer an Demenz erkrankt war. © RTL / Frank W. Hempel

Dieser Pitch rührt die Löwen zu Tränen: Die Gründerinnen und Gründer von ichó aus Duisburg präsentieren in der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ ein sehr emotionales Produkt – einen Therapieball für demenzkranke Menschen.

Köln - Für die Präsentation ihres Start-Ups haben Steffen Preuß (33), Mario Kascholke (32), Alkje Stuhlmann (39) und Eleftherios Efthimiadis (35) prominente Unterstützung in „Die Höhle der Löwen“ mitgebracht: Martin Rütter (51), der in einer eigenen Sendung bei VOX als Hundetrainer im Einsatz ist. Der TV-Promi hat einen ganz persönlichen Zugang zum Thema Demenz.

Höhle der Löwen (VOX): Martin Rütter präsentiert Therapieball für Demenzkranke

„Vor etwa zehn Jahren ist meine Mutter ziemlich vehement an Demenz erkrankt. Diese Krankheit macht nicht nur mit dem Patienten etwas, der sich schubweise verändert, sondern vor allem auch etwas mit den Angehörigen. Für uns als Familie war es hart zu sehen, wie sehr sich die Mama veränderte und nicht mehr diese Rolle hatte, in der wir unsere Mutter kannten“, erzählt Rütter der Investoren-Jury um Judith Williams, Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer.

Bei den Dreharbeiten zu einer Dokumentation über seine Mutter lernte Martin Rütter die Gründerinnen und Gründer von ichó kennen, die den Therapieball erfunden und entwickelt haben: „Ein echter Gamechanger, der für uns als Familie und vor allem für viele demenziell veränderte Menschen ein unfassbar wichtiges Tool geworden ist.“

Alle drei Sekunden erkrankt weltweit ein Mensch an Demenz, eine schmerzhafte, heimtückische und nicht heilbare Krankheit mit fortschreitendem Abbau des Gehirns. Dennoch zeigen Studien, dass man den Krankheitsprozess verlangsamen und bestimmte Fähigkeiten stabilisieren kann. Die verschiedensten Methoden soll der ichó vereinen – und das auf eine spielerische Art und Weise, wie die jungen Unternehmer aus Duisburg in Folge sechs der zwölften „Höhle der Löwen“-Staffel erläutern.

Im Innern befinden sich fünf Sensoren, dadurch erkennt der Therapieball, was mit ihm gemacht wird: ob schütteln, streicheln, werfen oder fangen. Programmiert mit über 100 Therapiespielen reagiert der ichó mit Klang, Licht, Farbe oder Vibration. Dadurch soll sowohl die kognitive Leistung als auch die Feinmotorik gefördert werden.

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Gemeinsam mit den Löwen möchten die vier Gründer in den kommenden Jahren das Leben von über zehn Millionen Menschen mit Demenz verbessern. Dafür benötigen sie 1,5 Millionen Euro und bieten 15 Prozent der Firmenanteile. Ob ein Deal mit den Investoren zustande kommt, wird am Montag (3. Oktober) um 20.15 Uhr bei VOX aufgelöst. Alternativ gibt es die Sendung auf der Streamingplattform RTL+ zu sehen.

In der Vorwoche war in der Höhle der Löwen“ auf Vox unter anderem das Sportgerät Gatepress vorgestellt worden, das den Beckenboden trainiert. Ein Deal kam aber nicht zustande.

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