Es war alles ein bisschen strange hier

Mein Gott, Walter: So irre war der Kieler "Tatort" 

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Ist es Liebe auf den ersten Blick? Die Kommissare Klaus Borowski (Axel Milberg) und Mila Sahin (Almila Bagriacik).

Almila Bagriacik feierte als neue Kommissarin im Kieler "Tatort" einen sympathischen Einstand. Trotzdem ging einem "Borowski und das Haus der Geister" auch auf die Nerven. Unsere Kritik.

Man möchte nicht das Auto von Klaus Borowski sein. 2012 schoss der Kieler „Tatort“-Kommissar aus Wut auf seinen Wagen. Nun machte er es in „Borowski und das Haus der Geister“ schon wieder - diesmal allerdings nur, um mit einem Platten eine Autopanne vorzutäuschen, damit er im Geisterhaus übernachten kann.

„Es ist alles ein bisschen strange hier“, sagte ein junger Mann zum Kommissar - wenig später war er tot. Manchmal wirkte der Mystery-Psychokrimi von Regisseur Elmar Fischer und Autor Marco Wiersch, als hätte der NDR eine schlechte Version von „Stranger Things“ in einen Schwedenkrimi gepackt. Immerhin: Die Gänsehauteffekte waren für öffentlich-rechtliches Fernsehen sehr gut.

Über die Plausibilität eines Plots, in dem der befangene Kommissar den Mord an der Frau eines Freundes aufklären will, muss man kein Wort verlieren. Interessanter ist die Frage, was aus der Neuen an der Seite von Axel Milberg wird. Almila Bagriacik, die Nachfolgerin von Sibel Kekilli, könnte einmal zur ersten Riege deutscher Schauspielerinnen zählen. 

Auf den Charakter ihrer Figur Mila Sahin, der bislang nur angedeutet wurde, kann man gespannt sein. Was aber jetzt schon klar ist: Walter möchte man nicht sein. So nennt Sahin den Sandsack, auf dem sie im Büro eindrischt.

"Borowski und das Haus der Geister" in der ARD-Mediathek.

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