Kurt Beck: Alle TV-Shows auf den Prüfstand

+
Kurt Beck hält einige TV-Shows für waghalsig.

Hamburg - Der Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrats, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, hat sich für weitreichende Konsequenzen nach dem schweren Unfall bei “Wetten, dass...?“ ausgesprochen.

Lesen Sie auch:

"Zaghafte Hoffnungen" nach "Wetten dass..?"-Unfall

Er forderte öffentlich-rechtliche und private Sender auf, sämtliche TV-Shows auf den Prüfstand zu stellen und das Risiko auf ein verantwortbares Maß zu beschränken. Die von Thomas Gottschalk moderierte ZDF-Sendung sei “eine erfolgreiche Show, die auch mit körperlich weniger spektakulären Wetten ihre Einschaltquote erreicht“, sagte Beck dem “Hamburger Abendblatt“ (Montagausgabe). Man müsse fragen, “wo sind Grenzen, welches Risiko geht man besser nicht ein?“ Das gelte “gerade für das Privatfernsehen“. So sei die Sendung “Schlag den Raab“ auf Pro 7 “sehr waghalsig“.

Bilder vom Unfall bei "Wetten, dass..?"

Schwerer Unfall verursacht Abbruch von "Wetten, dass..?"

Beck zufolge werde der Unfall in der nächsten Sitzung des ZDF-Verwaltungsrats im Januar ein Thema sein. Eine Absetzung von “Wetten, dass??“ wäre allerdings eine überzogene Reaktion. Das ZDF habe richtig reagiert, als es die Sendung nach dem Unfall abgebrochen habe.

Im Vordergrund stehe jetzt die Sorge um den verunglückten 23-Jährigen, betonte Beck. Wettkandidat Samuel Koch war am vergangenen Samstag bei dem Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über fahrende Autos zu springen, schwer gestürzt. Er zog sich so schlimme Verletzungen an der Wirbelsäule zu, dass ihm nun Lähmungen drohen.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.